Hallo liebe Freunde von Krähenvögeln,
schön, dass es doch einige Leute gibt, die sich mehr oder weniger um das Wohlergehen von Krähenvögeln sorgen.
Leider müssen wir feststellen, daß das Wissen über diese Vögel in den Beiträgen doch sehr mangelhaft ist. Doch zu Entschuldigung sei bemerkt, dass es über unsere heimischen Krähenvögel nur unzureichende Literatur gibt.
Auch wir haben seit vielen Jahren immer wieder Rabenkrähen zur Pflege erhalten und mussten unser Wissen darüber, manchmal auch sicher nicht zum Besten der Vögel, selbst erlernen. Eben, weil es keine vernünftige Literatur darüber gibt.
Natürlich sind wir absolut dagegen einen Krähenvogel nur zum Spass als Haustier zu halten. Mann muss sich darüber hinaus bewusst sein, daß z.B. eine Rabenkrähe in Gefangenschaft über 40 Jahre alt werden kann. Zudem muss sie, ähnlich wie ein Hund jeden Tag beschäftigt werden, damit sie nicht verkümmert. Und Einzelhaltung ist sowieso nicht ratsam.
Was wir aber in den einzelen Beiträgen sehr bedenklich finden, ist die Annahme, dass man von Menschen grossgezogene Krähenvögel wieder auswildern kann.
Der " Verein Corvidenhilfe" schreibt, dass sie sich viele Informationen über Corviden erworben haben. Ihnen sei zur neuen Information gesagt, daß die von ihnen "ausgewilderten" Krähenvögel dem Tode geweit waren.
Von Menschen gepflegte Krähenvögel verändern ihr Verhalten dahingehend, daß sie in der freien Natur von ihren Artgenossen als verfremdet erkannt werden und im schnellsten Fall von ihnen getötet werden.
Der nächst wahrscheinliche Fall ist, daß der ausgesetzte Vogel die natürliche Scheu des Menschen gegenüber verloren hat und seine Nähe sucht.
Vom unwissenden Menschen wird der entsprechende Vogel als gefährlich angesehen.
So liebe Freunde, wir hoffen, daß wir einen kleinen Beitrag zum Verständnis der Krähenvögel beisteuern konnte und sind selbstverständlich offen für neue Erkentnisse auf diesem Gebiet, denn auch wir haben noch einiges zu lernen.
Grüße von den Rabeneltern.
