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Haltung Chinchillas

  1. #1
    TeamMod TeamMod ist offline
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    Haltung Chinchillas



    Chinchilla Haltung:
    Chinchillas sollte man mindestens zu zweit halten. Dabei kann man zwei Böckchen, zwei Weibchen oder ein Pärchen halten.
    Das stimmt, MINDESTENS zu zweit. Man kann auch Gruppen mit mehr Tieren halten. Unteranderem natürlich mehrere Weibchen oder Böcke oder Haremsgruppen mit einem KASTRIERTEM Bock und mehreren Weibchen. Auch gemischte Gruppen mit mehreren Böcken sind möglich, sollten aber den erfahrenen Haltern vorbehalten sein.
    Bei letzterem sollte man sich aber darüber im klaren sein, das sie bis zu drei Würfe ihm Jahr haben und jedes Mal ein bis vier Junge gebären können. Man sollte sich also vorher darum kümmern, was man mit dem Nachwuchs macht. Außerdem ist die Kastration der Böckchen immer noch sehr riskant und viele Chinchillas sterben an ihr, da sie die Narkose nicht überleben oder nach der Kastration in eine Art "Depression" verfallen und nichts mehr fressen. Oft akzeptiert das Weibchen auch das kastrierte Männchen nicht mehr und man muss die zwei trennen, da das Weibchen das Böckchen angreift, weil es dieses nicht mehr decken kann. Wenn man sich trotz allem zur Kastration entschliessen sollte, dann sollte man darauf achten, dass der Tierarzt Erfahrungen mit der Kastration von Chinchillas hat und eine Gasnarkose (Isofluran) verwendet.
    Vieles auf einmal. Fangen wir vorne an, ein intaktes Pärchen sollte man beim Züchter lassen. Entweder gleichgeschlechtlich oder kastriert . Alles andere ist egoistisch und verantwortlungslos.
    Eine Kastration ist eine OP und daher mit risiken verbunden. Aber sie ist nicht bei weitem so tödlich wie überall angeprangert wird. Wichtig ist ein guter Gesundheitscheck vorher und keine null-acht-fünfzehn-Untersuchung. Wichtig zu erwähnen ist wohl, das oft die selbstauflösenden Fäden nicht vertragen werden.
    Es stimmt, das viele Böcke
    nach der Kastration in eine Art "Depression" verfallen und nichts mehr fressen.
    Da sollte man schnell handeln, dem Bock sollten viele verschiedene Kräuter, etc. angeboten werden, egal was, hauptsache er frisst. Auch ein Brei ist anfangs ok. Oder vom TA einen Appetitanreger spritzen lassen.
    Es kann vorkommen, das ein vorhandener Partner den Kastraten nicht mehr akzeptiert, was nichts damit zu tun hat, dass der Bock nicht mehr kann, entweder man vergesellschaftet komplett neu oder aber man muss sich über neue Partner gedanken machen.
    Ernährung: Das Hauptnahrungsmittel für Chinchillas sind extra Chinchillapellets und Heu. Das ist das allerwichtigste. Zusätzlich kann man selten auch noch Leckerlies geben. Aber bitte nicht zu viele. Chinchillas haben einen sehr empfindlichen Magen und man sollte mit Leckerlies sehr sparsam umgehen, auch wenn die Tiere noch so niedlich betteln.
    Das wichtigste in der Ernährung ist unteranderem ein hoher Rohfasergehalt und das haben Kräuter getrocknet und frisch. Daher ist das A und O eine ausgewogene Mischung von Kräutern, Blättern und Blüten. Dazu kann man noch eine Saatenmischung als Kraftfutter reichen. Auch frisches Futter sollte auf dem Speiseplan stehen, hier sollten auch Kräuter, Blätter und Blüten an erster Stelle stehen, danach Gemüse und auch Obst kann frisch auf dem Speiseplan stehen. Gerade Obst ist frisch gesünder als getrocknet.
    Als Leckerlies eignen sich (allerhöchstens pro Tag eines dieser Leckerlies pro Tier!):
    Haferkissen getrocknete (ungezuckerte!)
    die sollten gar nicht auf dem Speiseplan stehen, weder im Hauptfutter noch als Leckerchen.
    oder rohe Äpfel
    sind tolle Leckerchen, können aber ruhig auf dem Hauptspeiseplan erscheinen
    getrocknete Hagebutten ungeschwefelte Rosinen
    wenn es die Tiere mögen ganz gute Leckerchen, sowie auch Nüsse
    getrocknete Kräuter, wie z.B. Brennnessel und Löwenzahn (Achtung! Nicht alle Kräuter sind für Chins verträglich!)
    sollten wie oben beschrieben, immer im Napf sein und nicht nur als Leckerchen. Eine genaue Aufzählung der verfütterbaren Kräuter und Pflanzen werde ich erstellen und nachreichen!
    Kräutermischungen sind nicht unbedingt geeignet, weil in ihnen oft die verschiedensten Kräuter gemischt sind, die teilweise gegensätzliche Auswirkungen auf den Organismus haben können.
    Hier muss man sich keine Sorgen machen. Bei Tieren mit z.B. Herzerkrankungen, bei Trächtigen oder Säugendentieren sollte man vorsichtig sein. Sonst besteht hier eigentlich keine Gefahr. Wenn die Tiere ausgewogen ernährt werden, können die meisten Tiere sogar sehr gut selektieren und die ein oder andere Pflanze heraussuchen, die sie in dem Augenblick gebrauchen können.
    Käfig: Grundsätzlich kann man sagen, dass ein Käfig nie zu groß sondern immer nur zu klein sein kann. Für zwei Tiere sollte man mindestens einen Käfig haben, der 1 m hoch ist und die Grundfläche 1 m mal 50 cm hat.
    Richtig ein Käfig kann nur zu Klein sein. Die oben angegebenen Maße sollten wirklich als MINIMUM gelten. Um so mehr man in die Breite gehen kann um so besser. Für jedes Tier mehr sollte man 0,5qm mehr einrechnen. Und Zwischenebenen ersetzten keine Lauffläche.
    Als Einrichtung eignet sich 1 großes Schlafhaus, was man am höchsten Punkt das Käfigs befestigen sollte, 1 Futternapf, 1 Heuraufe (bitte darauf achten, dass sich das Tier nicht verletzen kann), 1 Trinkflasche und das Sandbad (was man mit speziellen Chinchillasand befüllen sollte - Quarzsand/Vogelsand eignet sich nicht!).
    Dazu schreibe ich noch einmal separat etwas. Aber was hier aufgezählt wird iat zu wenig!
    Zusätzlich kann man auch noch Äste anbringen, aber bitte nur ungespritzten Obstbaum (kein Steinobst!), Weide und Haselnuss, alles andere ist giftig für Chinchillas.
    Auch hier werde ich noch einmal eine Liste nachliefern.
    Einstreu: Als Einstreu eignet sich am besten normales Kleintierstreu. Man sollte keine Stroh- oder Hanfpellets benutzen, da die Chinchillas diese fressen können und sie dann im Magen aufquellen. Daran sind schon Chinchillas gestorben!
    Man kann auch gerne Hanfeinstreu nehmen. Aber am einfachsten ist es den Tieren Pipischalen mit Einstreu anzubieten.



    Beitrag erstellt von Orlean

  2. #2
    Orlean Orlean ist offline

    Registriert seit
    Nov 2012
    Beiträge
    57

    AW: Haltung Chinchillas

    http://www.forum-haustiere.de/faq-na...mein_2684.html
    FAQ Nager und Kaninchen/Chinchillahaltung Allgemein
    Chinchillas
    Haltung:
    Chinchillas sollte man mindestens zu zweit halten. Dabei kann man zwei Böckchen, zwei Weibchen oder ein Pärchen halten.
    Das stimmt, MINDESTENS zu zweit. Man kann auch Gruppen mit mehr Tieren halten. Unteranderem natürlich mehrere Weibchen oder Böcke oder Haremsgruppen mit einem KASTRIERTEM Bock und mehreren Weibchen. Auch gemischte Gruppen mit mehreren Böcken sind möglich, sollten aber den erfahrenen Haltern vorbehalten sein.
    Bei letzterem sollte man sich aber darüber im klaren sein, das sie bis zu drei Würfe ihm Jahr haben und jedes Mal ein bis vier Junge gebären können. Man sollte sich also vorher darum kümmern, was man mit dem Nachwuchs macht. Außerdem ist die Kastration der Böckchen immer noch sehr riskant und viele Chinchillas sterben an ihr, da sie die Narkose nicht überleben oder nach der Kastration in eine Art "Depression" verfallen und nichts mehr fressen. Oft akzeptiert das Weibchen auch das kastrierte Männchen nicht mehr und man muss die zwei trennen, da das Weibchen das Böckchen angreift, weil es dieses nicht mehr decken kann. Wenn man sich trotz allem zur Kastration entschliessen sollte, dann sollte man darauf achten, dass der Tierarzt Erfahrungen mit der Kastration von Chinchillas hat und eine Gasnarkose (Isofluran) verwendet.
    Vieles auf einmal. Fangen wir vorne an, ein intaktes Pärchen sollte man beim Züchter lassen. Entweder gleichgeschlechtlich oder kastriert. Alles andere ist egoistisch und verantwortlungslos.
    Eine Kastration ist eine OP und daher mit risiken verbunden. Aber sie ist nicht bei weitem so tödlich wie überall angeprangert wird. Wichtig ist ein guter Gesundheitscheck vorher und keine null-acht-fünfzehn-Untersuchung. Wichtig zu erwähnen ist wohl, das oft die selbstauflösenden Fäden nicht vertragen werden.
    Es stimmt, das viele Böcke
    nach der Kastration in eine Art "Depression" verfallen und nichts mehr fressen.
    Da sollte man schnell handeln, dem Bock sollten viele verschiedene Kräuter, etc. angeboten werden, egal was, hauptsache er frisst. Auch ein Brei ist anfangs ok. Oder vom TA einen Appetitanreger spritzen lassen.
    Es kann vorkommen, das ein vorhandener Partner den Kastraten nicht mehr akzeptiert, was nichts damit zu tun hat, dass der Bock nicht mehr kann, entweder man vergesellschaftet komplett neu oder aber man muss sich über neue Partner gedanken machen.
    Ernährung: Das Hauptnahrungsmittel für Chinchillas sind extra Chinchillapellets und Heu. Das ist das allerwichtigste. Zusätzlich kann man selten auch noch Leckerlies geben. Aber bitte nicht zu viele. Chinchillas haben einen sehr empfindlichen Magen und man sollte mit Leckerlies sehr sparsam umgehen, auch wenn die Tiere noch so niedlich betteln.
    Das wichtigste in der Ernährung ist unteranderem ein hoher Rohfasergehalt und das haben Kräuter getrocknet und frisch. Daher ist das A und O eine ausgewogene Mischung von Kräutern, Blättern und Blüten. Dazu kann man noch eine Saatenmischung als Kraftfutter reichen. Auch frisches Futter sollte auf dem Speiseplan stehen, hier sollten auch Kräuter, Blätter und Blüten an erster Stelle stehen, danach Gemüse und auch Obst kann frisch auf dem Speiseplan stehen. Gerade Obst ist frisch gesünder als getrocknet.
    Als Leckerlies eignen sich (allerhöchstens pro Tag eines dieser Leckerlies pro Tier!):
    Haferkissen getrocknete (ungezuckerte!)
    die sollten gar nicht auf dem Speiseplan stehen, weder im Hauptfutter noch als Leckerchen.
    oder rohe Äpfel
    sind tolle Leckerchen, können aber ruhig auf dem Hauptspeiseplan erscheinen
    getrocknete Hagebutten ungeschwefelte Rosinen
    wenn es die Tiere mögen ganz gute Leckerchen, sowie auch Nüsse
    getrocknete Kräuter, wie z.B. Brennnessel und Löwenzahn (Achtung! Nicht alle Kräuter sind für Chins verträglich!)
    sollten wie oben beschrieben, immer im Napf sein und nicht nur als Leckerchen. Eine genaue Aufzählung der verfütterbaren Kräuter und Pflanzen werde ich erstellen und nachreichen!
    Kräutermischungen sind nicht unbedingt geeignet, weil in ihnen oft die verschiedensten Kräuter gemischt sind, die teilweise gegensätzliche Auswirkungen auf den Organismus haben können.
    Hier muss man sich keine Sorgen machen. Bei Tieren mit z.B. Herzerkrankungen, bei Trächtigen oder Säugendentieren sollte man vorsichtig sein. Sonst besteht hier eigentlich keine Gefahr. Wenn die Tiere ausgewogen ernährt werden, können die meisten Tiere sogar sehr gut selektieren und die ein oder andere Pflanze heraussuchen, die sie in dem Augenblick gebrauchen können.
    Käfig: Grundsätzlich kann man sagen, dass ein Käfig nie zu groß sondern immer nur zu klein sein kann. Für zwei Tiere sollte man mindestens einen Käfig haben, der 1 m hoch ist und die Grundfläche 1 m mal 50 cm hat.
    Richtig ein Käfig kann nur zu Klein sein. Die oben angegebenen Maße sollten wirklich als MINIMUM gelten. Um so mehr man in die Breite gehen kann um so besser. Für jedes Tier mehr sollte man 0,5qm mehr einrechnen. Und Zwischenebenen ersetzten keine Lauffläche.
    Als Einrichtung eignet sich 1 großes Schlafhaus, was man am höchsten Punkt das Käfigs befestigen sollte, 1 Futternapf, 1 Heuraufe (bitte darauf achten, dass sich das Tier nicht verletzen kann), 1 Trinkflasche und das Sandbad (was man mit speziellen Chinchillasand befüllen sollte - Quarzsand/Vogelsand eignet sich nicht!).
    Dazu schreibe ich noch einmal separat etwas. Aber was hier aufgezählt wird iat zu wenig!
    Zusätzlich kann man auch noch Äste anbringen, aber bitte nur ungespritzten Obstbaum (kein Steinobst!), Weide und Haselnuss, alles andere ist giftig für Chinchillas.
    Auch hier werde ich noch einmal eine Liste nachliefern.
    Einstreu: Als Einstreu eignet sich am besten normales Kleintierstreu. Man sollte keine Stroh- oder Hanfpellets benutzen, da die Chinchillas diese fressen können und sie dann im Magen aufquellen. Daran sind schon Chinchillas gestorben!
    Man kann auch gerne Hanfeinstreu nehmen. Aber am einfachsten ist es den Tieren Pipischalen mit Einstreu anzubieten.
    Empfehlenswerte Seiten über Chinchillas: Die Chinchilla InfoPagehttp://knuddelbande.de.vu/
    Da es die zweite Seite eh nicht mehr gibt empfehle ich eher: chinchilla-scientia.de


    @Grashuepferin

    Nein

  3. #3
    Grashuepferin

    AW: Haltung Chinchillas

    Gibst du jetzt einen aus?


 

 

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