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Blaugenick-Sperlingspapagei

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    SilkeS SilkeS ist offline
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    Blaugenick-Sperlingspapagei

    Der Blaugenick-Sperlingspapagei
    (Forpus coelestis)
    auch Blaunacken und Himmelspapagei genannt

    Die Heimat des Blaugenick-Sperlingspapageien ist West-Ecuador bis in den Nordwesten von Peru. Sie leben in Buschlandschaften mit wenig Besiedlung. Er ist in seinem natürlichen Lebensraum noch häufig anzutreffen.
    Mit einer Größe von 12,5-13 cm gehört er zu den kleinsten Papageien. Der Kopf und die Brust sind hellgrün, die Flügel, der Rücken und der Schwanz sind dunkelgrün. Das Männchen besitzt an den Armschwingen und am Bürzel kobaltblaue Federn. Das Weibchen besitzt diese blauen Federn nicht. Sie ist im allgemeinen etwas blasser. Bei manchen Weibchen ist der Bürzel auch blau gefärbt, manche Forscher sprechen dort von einer Unterart, weil dies
    nur bei Sperlingspapageien in einer bestimmten Region auftritt. Männchen und Weibchen besitzen von den Augen über den Nacken, bis hin zu den Schultern einen schmalen blauen Streifen. Schon bei Jungvögeln erkennt man beim spriesen der Federn, ob es Männlein oder Weiblein ist.
    Sperlingspapageien kann man in einer großen Voliere im Schwarm halten solange sie nicht brüten. Während der Brut sind sie anderen Vögeln gegenüber sehr streitsüchtig.

    Futter: Meine Sperlingspapageien bekommen abwechselnd Großsittichfutter und Agapornidenfutter mit Sonnenblumenkernen, da sie bei mir täglich Ausflug haben. Kann man das den Sperlingspapageien nicht bieten, muß man auf Futter ohne Sonnenblumenkerne zurück greifen. Sonnenblumenkerne enthalten viel Fett!! Außerdem fressen sie mit Vorliebe alle Arten der Kolbenhirse oder Rispen. Obst und Gemüse, ob frisch oder getrocknet, gehört auf den täglichen Futterplan. Von Nüssen, egal welche Art, rate ich ab! Nüsse, besonders Erdnüsse sind die Auslöser von Pilzerkrankungen (Aspergillose) die bei Papageien tödlich verlaufen kann. Ebenso bekommen sie von mir Grünfutter und Knabberstangen. Keimfutter reiche ich nur in kleinen Mengen, da die Vögel sonst in Brutstimmung kommen.
    Die Sperlingspapageien haben, wie alle Papageien, einen starken Schnabel!! Ihnen muß immer Holz zur Verfügung stehen, da sonst Möbel und andere Einrichtungsgegenstände leiden müssen.
    Als Bruthöhle eignet sich ein Wellensittichkasten mit einer Hand voll Sägespäne. Die Brutzeit beträgt 20-22 Tage. Die Jungen verlassen nach 30-34 Tagen den Nistkasten. Sobald die Jungvögel ausfliegen fressen sie selbständig. Sie betteln zwar immer wieder die Eltern an, aber länger als 8 Tage werden sie in der Regel von den Eltern nicht gefüttert.

    Der Sperlingspapagei ist wie alle Papageien und Sittiche auf einen Partner angewiesen. Werden sie in Einzelhaft gehalten, verkümmern sie und weisen Verhaltensstörungen wie schreien und federnrupfen auf!!

    Meine zwei Blaugenick-Sperlingspapageien sind völlig handzahm. Es sind sehr lustige Hausgenossen die uns sehr viel Freude bereiten. Sie sind leiser als die bekannten Agaporniden (Unzertrennliche) und machen nicht mehr oder weniger Dreck wie alle Stubenvögel.
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  2. #1
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    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Killian zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
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