+ Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 25 von 29

Nur eine Frage ! ! !

  1. #1
    Graptemys

    Nur eine Frage ! ! !

    Sorry... ich hoffe ich Mülle das hier nicht zu... ich habe nur eine einzige Frage !!!

    WARUM BITTE HÄLT MAN SICH GIFTSCHLANGEN ???

    Also ich
    gestehe das ich eh keinen Schlangenfan bin, aber das will mir einfach nicht in den Kopf !

    Ich verstehe es, wenn jemand der sich sehr gut mit Schlangen auskennt welche in Pflege nimmt, die z.B. von Haltern die keine Ahnung haben eingezogen werden... aber mal ehrlich... ist es ansonsten nicht ein reines prestige Objekt ???

    Hoffe ich trete keinen zu nahe mit meiner Frage... aber das interessiert mich einfach mal...

  2. #1
    Anzeige

    Nur eine Frage ! ! !

    Hast du schon einen Blick in den Ratgeber für giftige Schlangen von Ludwig geworfen? Er hat dort vieles Wissenswertes über deren Lebensweise und Pflege im Terrarium ausführlich beschrieben. Vielleicht hilft dir das ja weiter?

  3. #2
    Danny-Sahne Danny-Sahne ist offline
    Giftzwerg Nummer 1
    Registriert seit
    Nov 2004
    Beiträge
    85
    Naja, es geht nicht darum, ob die Schlange giftig ist oder nicht.
    Sondern es geht um die Faszination der jeweiligen Art! Das die Tiere dann giftig sind ist sozusagen ein "blöder" nebenefek...
    Damit muss man sich dann eben auseinandersetzten, wenn man das Tier trotzdem pflegen möchte...

    PS: so ist es zumindestens bei mir. Es gibt sicherlich Leute, die sich solche Tiere nur aus angeberischen Gründen usw. zulegen...

  4. #3
    Henning L Henning L ist offline
    Benetzter Wiesenhüpfer
    Registriert seit
    Jul 2002
    Beiträge
    211
    Warum hält man sich baum-, boden-, oder wasserlebende Tiere?

    Die Giftigkeit mancher Schlangenarten ist das, was die Greifhand des Menschen und die die Höcker des Kamels sind: Eine biologische Strategie.

    Was für Tiere hälst Du denn, und warum gefallen Dir ausgerechnet diese?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Henning

  5. #4
    Graptemys
    Ich halte Wasserschildkröten und eine Bartagame.

    Es wundert mich halt nur. Ich hatte eine Bekannte deren Freund 14 !!! Klapperschlangen in einer Einzimmerwohnung hatte... sorry... aber das ist doch nicht normal oder ???

    Alleine die Tatsache, dass man die Tiere nicht anmelden muss und ich mir vorstelle das ein Nachbar sich eine Giftschlange hält, lässt es mir kalt den Rücken runterlaufen.

    Ich bin halt der Ansicht, dass Tiere die für den Menschen gefählich werden können nicht in die Hand von Privatpersonen gehören. Das zählt auch für Warane, Aligatoren, usw...

    Das meine Bartagame einen um die Ecke bringt oder die Wasserschildkröten rauskommen halte ich übrigends für ziemlich unwahrscheinlich !

    Wundert mich eigentlich, das dass Thema gerade in den Medien nicht so verbeitet ist... ich sagt nur mal "Kampfhunde"... Einmal ein schlimmer Vorfall und die Hetzjagt geht los... aber von Schlangen... oder anderen Tieren geht doch auch eine Gefahr aus und da sagt keiner was!!!

  6. #5
    tarantula tarantula ist offline
    Mitglied
    Registriert seit
    Dec 2003
    Beiträge
    145
    Hallo!
    Gleich mal eins: Ich halte keine Giftschlangen, bin aber ein riesiger Fan von ihnen, und wer weiß vielleicht sind in ein paar Jahren auch bei mir Giftschlangen im Haus.
    Ich hatte eine Bekannte deren Freund 14 !!! Klapperschlangen in einer Einzimmerwohnung hatte
    Unverantwortlich!!! Gut, wenn man sich ganz sicher ist, dass die Tiere niemals ausbrechen, dann wärs OK, aber man kann sich nie sicher sein, deswegen haben auch die meisten Giftschlangenhalter einen extra absperrbaren Raum, dass wenigstens die Gefahr anderer gemildert wird. Und selbst wenn einer kein solchen Raum hat, liebe Giftschlangenhalter, dann denke ich wird jeder einsehen dass es besser wäre wenn man den hätte
    Alleine die Tatsache, dass man die Tiere nicht anmelden muss
    So weit ich weiß muss man die Tiere sehr wohl anmelden, zumindest bei uns in Bayern ist kein Gifttier erlaubt ohne dass es nicht gemeldet ist!
    Vielleicht hat dir dein Nachbar das erzählt weil er nicht möchte dass du die Behörden informierst...wenn das der Fall ist, dann würde ich das aber mal machen
    Das meine Bartagame einen um die Ecke bringt oder die Wasserschildkröten rauskommen halte ich übrigends für ziemlich unwahrscheinlich !
    Genau darum gehts doch eben nicht bei der Giftschlangenhaltung. Sondern es geht um die Tiere an sich! Eine Klapperschlange bringt mich auch nicht um, solange sie mich nicht beisst, natürlich kann ein Unfall passieren, aber es geht doch um die Schönheit der Tiere, und das meinte glaube ich auch Henning L mit der Frage welche Tiere du hälst: Du hälst sie weil sie dir gefallen/faszinieren, und bei Giftschlangen ist das nichts anderes
    Wundert mich eigentlich, das dass Thema gerade in den Medien nicht so verbeitet ist... ich sagt nur mal "Kampfhunde"... Einmal ein schlimmer Vorfall und die Hetzjagt geht los... aber von Schlangen... oder anderen Tieren geht doch auch eine Gefahr aus und da sagt keiner was!!!
    Bitte? Du schaust ganz einfach in die falschen Medien. Es werden immer wieder -auch in anderen Foren- Links zu Artikeln gepostet in denen die "Unverantwortlichkeit" solcher Leute veröffentlicht werden. Bei vielen soll nicht unerwähnt bleiben dass die Medien recht haben, und unverantwortlich gehandelt wurde, aber deswegen macht das doch nicht jeder andere Schlangenhalter. Aber was meinst du warum die Gifttiere so unbelibt sind? Natürlich auch weger den Medien. Wer bringt schon einen "langweiligen" Artikel über die wahre Schönheit von (Gift-)Schlangen, wenn man eine spitzen Schlagzeile bringen kann wie ein Schlangenhalter von einer Giftschlange gebissen wurde.

    MfG, Tino

  7. #6
    Henning L Henning L ist offline
    Benetzter Wiesenhüpfer
    Registriert seit
    Jul 2002
    Beiträge
    211
    Hallo,

    Alleine die Vorstellung, mein Nachbar könnte Wasserschildkröten halten- Immerhin können diese Tiere lebensgefährliche Keime übertragen (Salmonellen!).

    Wenn da irgendwas im Abwassersystem nicht stimmt...

    Oder stell Dir mal vor, der Goldhamster verursacht einen Brand durch angefressene Kabel. Ist das nicht gefährlich?

    Von jeder Tätigkeit gehen Gefahren für andere aus (auch vom Schlafen- zumindest bei Rauchern mit der Zigarette in der Hand). Wichtig ist einfach, diese Gefährdung anderer nicht übergroß werden zu lassen. Und bei seriöser Giftschlangenhaltung ist die Gefährdung anderer gering, verglichen mit all den anderen genannten Gefahren.

    Was das "nicht normal": angeht: Was ist bitteschön "normal"?

    Und etwas Abweichung von der "Norm" (="nicht normal") hat noch keinem geschadet (Vorraussetzung von oben bleibt bestehen=> Gefährdung anderer nicht größer als durch "normale" Leute).

    Mit freundlichen Grüßen,
    Henning

  8. #7
    Graptemys
    Naja... Bayern ist nun ja auch was ganz besondereres ! ! !


    Soweit ich weiß sind sie ansonsten aber nicht meldepflichtig...


    Wenn man einen Bericht im TV sieht, dann ist es einer der Gebissen wurde...

    Was ich da dann nicht verstehe... wenn ich mir so ein Tier halte (Was ja auch schon eine Stange Geld kostet)... kann ich dann nicht wenigestens das Serum im Kühlschrank haben ???

    Wenn man doch mal gebissen wird, ab in das nächste Tropeninstitut oder zu einem Arzt der sich damit auskennt (sollte man natürlich schon vorher klären) Serum mitgenommen und fertig.

    Ich stelle es mir nämlich nicht so einfach vor bestimmte Gegengifte auf die Schnelle aufzutreiben... ! ! !

  9. #8
    SebastianH
    Hi,

    Zitat Zitat von Graptemys
    Ich bin halt der Ansicht, dass Tiere die für den Menschen gefählich werden können nicht in die Hand von Privatpersonen gehören. Das zählt auch für Warane, Aligatoren, usw...
    heißt das jetzt das meine 45 cm großen Stachelschwanzwarane gefährlich sind
    Dann verwerfe ich mal meinen Plan mir im Sommer noch V. gilleni anzuschaffen, die werden immerhin max. 40 cm groß.

    Ne, jetzt mal Spaß beiseite. Eine Pauschalisierung ist in so einer Diskussion wie Öl ins Feuer. Daher sollte man sich vor so etwas hüten. Die Gefahrentierverordnungen der verschiedenen Bundesländer sind oft genau daraus entworfen. Im Saarland sind meines Wissens Pythons, Boas und Warane Gefahrentiere, Giftschlangen aber nicht, genausowenig Spinnen, Skorpione und andere giftige Wirbellose. Was ich von diesen Verordnungen halte sage ich lieber nicht, sonst würde das eventuell ein schlechtes Bild auf mich werfen und der Moderator hier müsste zensieren.

    Wie gesagt, eine Diskussion über ein Verbot von der Haltung von Gifttieren halte ich für quatsch. Vielleicht sollte man sich auch mal vor Augen führen wieviele Menschen am Stich einer Biene oder ähnlicher Insekten sterben, an Alkoholismus sterben oder aufgrund der "geliebten" Zigaretten. Vielleicht wäre es besser die beiden letzten zu verbieten, damit wäre mehr für das Wohl aber auch für die Sicherheit der Bevölkerung getan. Nur mal so als Denkanstoss.

    MfG,
    Sebastian

  10. #9
    Graptemys
    Es ging ja auch nicht darum, dass die Haltung verboten werden sollte...

    Jedoch können gewisse Tiere in den falschen Händen eine echte GEFAHR für Andere darstellen ! ! !

    Ich weiß nicht... die optische Schönheit einer Giftschlange in waage mit der gefährlichkeit... also da würde ich mir die lieber in einem Schlanghaus ansehen...

    Ist aber nur meine Meinung !!!

  11. #10
    tarantula tarantula ist offline
    Mitglied
    Registriert seit
    Dec 2003
    Beiträge
    145
    Hallo!
    Ich weiß nicht... die optische Schönheit einer Giftschlange in waage mit der gefährlichkeit... also da würde ich mir die lieber in einem Schlanghaus ansehen...
    Siehst du das ist genau der Punkt. Bei anderen überwiegt die Schönheit im Vergleich zu der Giftigkeit, also holen sie sich selber eine. Niemand zwingt dich so ein Tier zu holen. Du schaust sie dir im Zoo an, und andere leben mit ihnen.

  12. #11
    SebastianH
    Hi,

    Zitat Zitat von Graptemys
    Jedoch können gewisse Tiere in den falschen Händen eine echte GEFAHR für Andere darstellen ! ! !
    nur kurz dazu. Bis jetzt wurde in Deutschland noch kein unbeteiligter gebissen. Also die Tiere sind eigentlich nur einen wirkliche Gefahr für den Halter, ob prestige oder nicht.
    MfG,
    Sebastian

  13. #12
    Nephilim Nephilim ist offline
    Kumpel von Zicke
    Registriert seit
    Mar 2004
    Beiträge
    475
    Zitat Zitat von Graptemys

    Alleine die Tatsache, dass man die Tiere nicht anmelden muss und ich mir vorstelle das ein Nachbar sich eine Giftschlange hält, lässt es mir kalt den Rücken runterlaufen.
    soweit ich weiß müssen exotische wirbeltiere generell angemeldet werden...eher richtig ist das man nicht in jedem land eine genehmigung dafür braucht! berichtigt mich bitte wenn dies nicht stimmen sollte...

  14. #13
    Michaela Michaela ist offline

    Registriert seit
    Oct 2001
    Beiträge
    3.103
    Hallo Nephilim

    Um "Exoten" zu halten bedarft es keine Genehmigung. Lediglich Auflagen der Mindesthaltungsanforderungen sind zu beachten.

    Unterliegen die Tiere dem Washingtoner Artenschutzabkommen, sprich sie sind gefährdet (wie z.B. alle Boas und Pythons), dann müssen sie bei der jeweiligen unteren Landschaftsbehörde des zuständigen Wohnortes gemeldet werden. Sollte mit den Tieren gezüchtet werden damit im Kreise der Terraristik die Art erhalten bleibt müssen ebenfalls die Nachzuchten angemeldet werden sowie beim Verkauft die Tiere samt Adresse des Neubesitzers wieder abgemeldet werden (gilt auch für die adulten Tiere.). Ebenso muss, je nach Ansprechpartner bei der UL sowie seinen Kenntnissen her ein Zuchtbuch geführt werden.

    Ich z.B. habe mich mit meinem Ansprechpartner hingesetzt, wir haben ein Zuchtbuch festgelegt. Dieses bekommt er vorgelegt wenn ich Neuzugänge habe (egal ob meine eigenen NZ oder neu gekaufte Tiere). Dann haben wir eine Abgabebescheinigung zusammen erstellt die ich als Ausweis des jweiligen Tieres beim Verkauf mit bei gebe damit der Käufer das Tier bei sich anmelden kann. Gleichzeitig wird das Tier bei mir wieder abgemeldet.

    Viele Giftschlangen stehen z.B. nicht unter dem Washingtoner Artenschutzabkommen und müssen somit nicht gemeldet werden da die Leute kein artgeschütztes Tier zuhause halten (zumindest in dem Sinne). Ob es nun ein Exot ist oder nicht. Es ist nur von Bundesland zu Bundesland je nach Regelung unterschiedlich ob an sich Gifttiere gehalten werden dürfen.
    In Bayern sind sie meines wissens nach fast gänzlich verboten. Da braucht selbst ein Tigerpythonhalter eine Genehmigung da die Tiere über 3 m werden.

    In NRW (wo ich wohne) sieht die Sache ganz anders aus...da schert es keinen ob hier jemand Giftschlangen oder Krokodile hält. Hier ist soweit alles erlaubt.

    Wie gesagt...versch. Bundesländer, versch. Auflagen oder Genehmigungen.

    Ich pers. bin froh in meinem Kreis einen guten Ansprechpartner zu haben den ich jederzeit fragen kann und der sich bestens mit den Auflagen von Schlangen etc. auskennt.

    In anderen Städten dagegen siehts anders aus. Da wissen die Mitarbeiter vom Amt nichtmal das man WA-Tiere anmelden muss.

  15. #14
    Dennis1 Dennis1 ist offline
    Mitglied
    Registriert seit
    Apr 2005
    Beiträge
    93
    Wegen dem Antiserum :
    Ich bin auch der meinung , das jeder Giftschlangenhalter 2 Antiserumspritzen zu hause haben sollte . Und an die Antiseren zu kommen ist auch nicht schwer ( kommt aber auf die Art an ) . Meist reicht ein wenig Googeln .
    Oder man fragt in der Med. Hochschule .

    Die frage warum man Gftschlangen hält ist doch die gleiche , wie wenn man z.B. fragt : Wieso hast du dir ein VW gekauft und kein Audi ?
    Weil man halt ein VW schön findet . Genauso ist es mit den Giftschlangen .
    Man kauft sie halt weil man von ihnen fasziniert ist und sie schön findet .

    MfG Dennis

  16. #15
    Danny-Sahne Danny-Sahne ist offline
    Giftzwerg Nummer 1
    Registriert seit
    Nov 2004
    Beiträge
    85
    siehe nächsten Post *ups*

  17. #16
    Danny-Sahne Danny-Sahne ist offline
    Giftzwerg Nummer 1
    Registriert seit
    Nov 2004
    Beiträge
    85
    Hallo Dennis,

    so weit ich weiß (berichtigt mich wenn ich falsch liege) ist es kaum Möglich das Antiserum zu Hause zu haben. Erst recht nicht, wenn jemand viele verschiedene Giftschlangen hält.

    Das Zeug ist nicht nur SCHWEINE-teuer (teilweise ein paar tausend Euro pro Ampulle - je nach Art werden mehr als 3 Ampullen bei einem Vollbiss gebraucht) sondern auch nur einige Monate haltbar (Trockenserum sogar fast ein Jahr).

    Edit= Ach ja, mittlerweile ist man von der Antivenin-Gabe eher abgeneigt, da im Laufe der Zeit mehr Personen am Gegengift durch einen allergischen Schock gestorben sind, als am Gift selbst.
    Auch ich würde vermutlich im Falle eines Bisses soweit wie Möglich eine Behandlung mit Antiserum vermeiden wollen, da ich gegen viele Dinge allergisch reagiere...

  18. #17
    Acanthophis Acanthophis ist offline
    Mitglied
    Registriert seit
    Oct 2002
    Beiträge
    126

    Hi

    Serumlagerung zuhause ist umstritten..................allerdings sind die Haltbarkeiten doch deutlich länger als von meinem Vorgänger angegeben.

    Flüssigserum zum Teil bis 3 Jahre, Trockenserum je nach Hersteller sogar bis cirka 5 Jahre. Steht allerdings jeweis immer auf den Ampullen drauf.

    Auch wird man so gut wie immer mehr als nur 3 Ampullen benötigen, sofern AV wirklich angezeigt ist. Fälle wo über 20 Ampullen nötig wurden sind gut bekannt, allerdings stellt 6-12 Ampullen die Regel dar.

    Auch findet man keinen mir bekannten Hersteller wo eine Ampulle mehrere Tausend Euro kostet! Sogar Crofab als eines der teuersten ist lediglich cirka 1'000-1'500 Euro/Fläschen.

    Gruss nach De
    Marco

  19. #18
    SebastianH
    Hi,

    Zitat Zitat von Acanthophis
    Sogar Crofab als eines der teuersten ist lediglich cirka 1'000-1'500 Euro/Fläschen.
    mal Butter bei die Fische. Welchem Privathalter ist es möglich zu Hause Serum bei diesen Preisen zu lagern?
    Selbst wenn es "nur" 500€ kosten würde und man sich wirklich absichern möchte kämen selbst bei Trockenserum da alle 5 Jahre 3 000- 6 000 € auf einen zu. Wer kann sich das privat leisten (kein Serumdepot) und das bei mehreren Arten, selbst wenn es sich um polyvalentes Serum dreht. Denn nicht jeder Giftschlangenhalter besitzt nur sehr ähnliche Tiere, es gibt ja viele die ein "Mischmasch" halten, also Elapiden, Viperiden und Crotaliden und dabei noch die unterschiedlichsten Arten.

    Was passiert eigentlich bei einem Vollbiss der einer Serenbehandlung bedarf und der Halter hat keines? Wie sieht in diesem Fall zudem die Kostendeckung der Krankenkasse aus, ist ja eine Notfallversorgung?

    MfG,
    Sebastian

  20. #19
    dersmu81 dersmu81 ist offline
    Mitglied
    Registriert seit
    Oct 2004
    Beiträge
    169
    also bei unseren krankenkassen würd ich denken das die da absolut nen riegel vorschieben und die schotten dicht machen.
    ich kann mir nicht vorstellen das die das bezahlen.
    wenn man in der natur von ner schlange gebissen wird (wird hier wohl selten vorkommen) dann kann ich mir vorstellen das die die kosten tragen.
    ich denke wenn man von einer gehaltenen schlange gebissen und mit serum behandelt wird flattert nachher ne schöne krankenhausrechnung ins haus

  21. #20
    SebastianH
    Hi,

    ich weiß nicht. Ich hab zuletzt mal in einem dt. Giftschlangenforum mit jemanden Kontakt, der meinte Krankenkassen würden dies übernehmen, auch ohne Zusatzversicherung weil es ja ne Notfallbehandlung ist. Bin mir aber nicht mehr ganz sicher.
    Wenn ich mich beim Sport verletzte trägt das ja auch meine Krankenkasse.
    MfG,
    Sebastian

  22. #21
    dersmu81 dersmu81 ist offline
    Mitglied
    Registriert seit
    Oct 2004
    Beiträge
    169

    hmm

    klingt auch logisch.
    aber da schlangen ja als erhöhter risikofaktor angesehen werden könnte ich mir vorstellen das die sich quer stellen.
    klar bei sport kannst dich auch verletzen oder beim aussteigen aus der badewanne.

    in irgendeinem beitrag hat mal jemand gepostet das man die behandlung nach einem skorpionstich auch selbst bezahlen muß.
    weiß aber nicht ob das ne verläßliche aussage war.

    ich werd mal versuchen mich schlau zu machen

  23. #22
    dersmu81 dersmu81 ist offline
    Mitglied
    Registriert seit
    Oct 2004
    Beiträge
    169
    hab das das hier gefunden


    Leider hat es in der letzten Zeit Probleme gegeben, als bei Bissunfällen das behandelnde Krankenhaus entgegen bisheriger Praxis bei Abrechnung der Kosten das verbrauchte Antivenin nicht in die Gesamtabrechnung einbezog und es extra berechnete. Die betreffende Krankenkasse weigerte sich, die Antiveninkosten zu übernehmen. Dazu kommt, dass durch den gestiegenen Dollarkurs und erhebliche Preiserhöhungen viele Antivenine heute wesentlich teurer geworden sind, als noch vor wenigen Jahren. So hat der Serum Depot Berlin e. V. für eine Ampulle Antivenin (crotalidae) Polyvalent der Firma Wyeth Mitte 1999 360,23 € und ein Jahr später 750,97 € bezahlt. Für eine Initialbehandlung werden gewöhnlich vier bis sechs Ampullen eingesetzt. Das neuerdings als Ersatzpräparat für dieses nicht mehr hergestellte Antivenin gelieferte CroFabTM kostete Anfang 2002 nun 1012,72 € (alles inklusive Mehrwertsteuer) je Ampulle.

  24. #23
    Nephilim Nephilim ist offline
    Kumpel von Zicke
    Registriert seit
    Mar 2004
    Beiträge
    475
    ich hatte am freitag einen betriebsausflug der AOK bayern bei uns im hostel...habe den einen direkt mal gefragt wie es wäre mit der kostenübernahme bei einem tierunfall mit gifttieren. er meinte normalerweise müsse die kasse das tragen, weil es ja auch keine einteilung in risiko und nichtrisikoberufsgruppen gibt...anders sieht es bei der privaten unfallversicherung aus...da dürfte dich die versicherung wohl ne stange geld extra kosten...

  25. #24
    Dennis1 Dennis1 ist offline
    Mitglied
    Registriert seit
    Apr 2005
    Beiträge
    93
    Hallo

    Wenn man die richtigen kontakte hat , bekommt man Antiseren auch ein wenig günstiger ... Naja , ich könnte mir Antiseren selber mit meinen Mischzellkulturen ( habe ein sehr gut eingerichtetes Hobby-Medizinlabor ) herstellen , aber ob das lohnt ? Naja , bei kleinen Mengen vieleicht . Aber das isolieren könnte schwierig werden ...


    Ich bezweifle eher dass die Krankenkasse die Kosten übernimmt ...

    MfG Dennis

  26. #25
    Acanthophis Acanthophis ist offline
    Mitglied
    Registriert seit
    Oct 2002
    Beiträge
    126

    Frage Hobby Labor ??

    Nichts für ungut, aber Hobby Labor ?

    Ich arbeite nachweislich effektiv auf Teilzeit-Basis für ein pharmazeutisches Laboratorium, und der Aufwand für Antiveninproduktion + Aufarbeitung ist sehr sehr hoch und kostspielig.

    Und nie und nimmer mit einem Hobby Labor nachzuahmen, auch nicht im kleinen Stile............sorry

    Will dich nicht beleidigen oder dir zu nahe treten, aber mit fachlich korrekten Assagen hat dies nichts mehr viel zun tun.

    Glaub mir wenn dass ginge, und auch nur einigermassen rentabel wäre, hätte ich sowas schon längst aufgezogen.

    Also, immer schön realistisch bleiben.....

    Gruss
    Marco

 

 

Ähnliche Themen

  1. Frage zum Sandbad
    Von Black-Scorpion im Forum Hamster
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 13-12-2009, 16:10
  2. Frage
    Von Ninnie im Forum Tierschutz und Artenschutz
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 03-04-2008, 17:30
  3. frage zu hausspinnen
    Von Swordfish im Forum Sonstige Spinnentiere
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 15-10-2006, 01:41
  4. Frage zu Royal Canin Indoor 27
    Von Erdbeerfrosch im Forum Katzen
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 08-04-2005, 16:34
  5. Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 15-12-2002, 19:55

Search Engine Optimization by vBSEO ©2011, Crawlability, Inc.