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ca. größe von zwinger

  1. #1
    AnneMausi

    ca. größe von zwinger

    hey,
    wir kaufen uns eine labradorhündin zu ostern und wollten wissen
    wie groß der zwinger sein muss -wir haben einen riesen garten wo sie 3/4 des tages bleiben könnte(+spaziergänge)
    ein labrador wird bis 55cm und wiegt ca. 25-35kg


    danke im vorrauß anne

  2. #1
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    Schau mal hier: ca. größe von zwinger . Dort wird jeder fündig!

  3. #2
    Lissy553 Lissy553 ist offline
    Tenshitainerin
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    und das restliche viertel im zwinger?
    wieso kann sie den nicht ins haus ?
    im zwinger das ist doch nichts!

  4. #3
    Bandit Bandit ist offline
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    Hallo Anne,

    vielleicht guckst Du mal hier im Bereich "Hunde", was Lilly überall so geschrieben hat bezüglich Rudeltiere, Anschluß an die Familie und ganz vieles mehr. Lilly hat das sehr gut erklärt. Und dann lässt Du das auch bitte mal Deine Eltern lesen!

    Hoffentlich verschwendet ihr dann entweder keinen weiteren Gedanken an einen Zwinger! Oder Ihr seht dann davon ab, Euch einen Hund anzuschaffen.

    Hier wirst Du keinen finden, der eine Zwingerhaltung befürwortet.

  5. #4
    Draca
    Kann wie Bandit nur auf die Texte von Lilly verweisen, und meine Meinung zu Zwingern: Wer seinen Hund im Zwinger halten will, für den ist ein Hund nix

  6. #5
    Murmeltier Murmeltier ist offline
    Kampfschmuser-Närrin
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    Sehe ich ebenso.

    Ob man es so extrem machen muss wie ich (hund mit ins Bett unter die Bettdecke und auf die Couch und Sessel) ist sicher eine andere Frage, aber ein ZWINGER?

    Sorry, aber auch gerade Retriever sind so sensibel und menschenbezogen, dass es für sie einfach nur eine Quälerei wäre.

    Ich denke, e sgibt ganz wenige Hunderassen, sie so psychisch robust sind, dass sie an einer zwingerhaltung nicht zu Grunde gehen. Und selbst diese werde da niemals so glücklich mit sein wie mit Familienanschluss.

    Es hat schon seinen Grund, wenn es für Züchter die Auflage gibt, dass sie die Hunde in der Wohnuzng und nicht in Zwiongern halten müsseb, um als "seriös" und "empfehlenswert" zu gelten.

    Bitte tut das dem Hund nicht an.

    Liebe Grüße

    Natalie

  7. #6
    Sabi Sabi ist offline
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    hallo, ich kann mich den anderen nur anschließen!
    Meine Freundin hat einen Hund, der anfangs total lieb und umgänglich war. Nach fast 4 Jahren Zwingerhaltung ist er alles andere als am Anfang. Er versucht sogar Fremde zu beißen, hört nichtmehr ,... Er ist auch oft krank und ich hoffe für den Hund, dass er bald stirbt! Dass mag jetzt furchtbar klingen, dass ich dem Hund sowas wüsnche, aber ich denke, dass der Tod für ihn eine Erlösung sein wird. Jetzt, wo er nichtmehr als Wachhund taugt (weil er so krank ist und die Besitzer verschwenden keinen Gedanken daran mit ihm zum Tierarzt zu fahren), wird sich garnichtmehr um ihn gekümmert! Nachts ist er im Rinderstall eingesperrt (wohnen auf Bauernhof) und tagsüber liegt er meist auch irgendwo im Stroh oder versucht Ratten zu fangen. Trinken muss er as dem Teich und manchmal sind die Eltern meiner Freundin so gnädig und geben ihm die Reste vom Essen!

    Tut dem Hund bitte keine Zwingerhaltung an (ich kenne genug Leute bei denen der Hund dadurch bissig geworden ist) un lasst ihn in eurem Haus wohnen! Außerdem, warum will man sich einen Hund anschaffen, wenn man ihn sowieso nicht in der Familie haben will? (oder soll es ein Wachhund sein?)

    Ich entschuldige mich dafür, wenn mein Beitrag in irgendeiner Weise angreifend klingt.Grüße, Sabrina

  8. #7
    AnneMausi
    Warum versteht ihr das alle falsch und meckert gleich rum ???
    ich würde ihn max.1-3h im zwinger,falls überhaupt lassen...
    sonst würde er/sie die ganze zeit bei uns sein...
    also bitte antwortet auf meine frage

    PS:mit 3/4 war etwas übertreiben und außerdem würden wie 1-3h gassi gehen---

  9. #8
    Bandit Bandit ist offline
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    [QUOTE=AnneMausi]hey,
    wir kaufen uns eine labradorhündin zu ostern und wollten wissen wie groß der zwinger sein muss -wir haben einen riesen garten wo sie 3/4 des tages bleiben könnte(+spaziergänge)

    /QUOTE]


    Hallo Anne,

    wir sind durchaus in der Lage, richtig zu lesen und das Gelesene auch zu verstehen!

    Wir haben Dir auf genau das oben gezeigte geantwortet und Dir gesagt, daß wir damit nicht einverstanden sind.

    Womit hast Du ein Problem?

  10. #9
    *Kathrin*
    Hallo
    @Sabi:
    Warum hast Du eigentlich nicht mehr geantwortet, als ein paar Leute diesem alten Zwinger-Hund, den Du schon in einem anderen Thread beschrieben hast, helfen wollten?

    @Annemausi: Warum und wofür schafft man sich einen Hund an und baut einen Zwinger, damit er gleich wieder aus Haus und dem Familienleben draussen bleibt?
    Dann ist es doch ohne Hund leichter und billiger und kein Tier muss darunter leiden

    Versteh ich nicht. Ihr habt doch so auch nicht viel von ihm. Dann lasst es doch lieber ganz.

    Viele Grüße, Kathrin

  11. #10
    Sabi Sabi ist offline
    Mitglied
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    hallo,
    @Kathrin Grüning: Oh, stimmt, ich hatte mal ´was zu dem Hund egschrieben...warum ich nichtmehr geantwortet hab:War ne Zeit lang weg und hatte keine Möglichkeit an einen Computer zu kommen und muss den Thread vergessen haben...
    Ich habe auchschon selbst versucht ihm zu helfen, wollte dem Tierschutz auch bescheid geben. Meine Eltern ahben es mir allerdings verboten und gesagt, dass wenn ich den Tierschutz einschalte, sie mir meine Vogelspinnen wegnehmen werden. Daraufhin haeb ich meine Freundin und ihre ELtern darauf angesprochen, ob sie den Hund nicht ins tierheim geben wollen wenn er doch nichtsmehr taugt . War ihnen zu umständlich (man muss ja fahren) und mit der Idee, dass ich und meine ELtern ihn ins Tierheim bringen fanden sie auchnicht gut. Schließlich habe ich die Freundschaft abgebrochen (soeine Freundin, die Tiere "quält" brauch ich auchnicht).

    grüße, Sabrina

  12. #11
    Baileys
    Ich verstehe die Zwingerfrage überhaupt nicht - und selbst wenn sie meint, dass es nur für ein paar Stunden sei - kann man den Hund nicht im Haus alleine lassen? Wo liegt das Problem?

    Du legst ja viel wert darauf, das alle wissen, das Du weiß wie groß und schwer nen retriever wird.
    Andersrum hast Du Dich auch darüber informiert, welche Charaktereigenschaften gut auf Retriever passen?

    Also mich interessiert hier ganz brennend, WARUM man auf die Idee kommt ein Hund in den Zwinger tun zu wollen und nicht viel einfacher in der Wohnung oder Haus lassen kann.
    Da kommt bei mir der Verdacht auf, dass ein Familienmitgleid den Hund nicht im Haus haben will - und dazu kann ich nur sagen - entweder es wollen ALLE aus der Familie den Hund - oder es gibt keinen Hund..

  13. #12
    katrin2 katrin2 ist offline
    eMail bitte bestätigen!
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    Ich hab mir das hier:

    http://www.forum-pets.de/showthread.php?t=17436

    http://www.forum-pets.de/showthread.php?t=16872

    mal durchgelesen und bin doch sehr nachdenklich geworden....

  14. #13
    Baileys
    Hm da wird einiges klar.

    Aber was soll man dazu sagen?

  15. #14
    Lilly
    Joooou, diese Threads kenne ich auch...

    @ Anne: Ich würde gerne wissen, weshalb ihr einen Zwinger in Betracht zieht. Wann soll der Hund da hinein kommen und aus welchem Grund? Wie soll der Zwinger denn deiner Meinung nach aussehen?

  16. #15
    nelly nelly ist offline
    Einsame Wölfin
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    Huhu,


    also wir haben auch einen Zwinger, aber er wird auch nur selten genutzt,
    da Nelly in der Wohnung immer die Fensterbank abraumt um sich drauf zu setzten-wie ne Katze. Meistens nehmen wir die Hunde aber sowieso mit.
    Was ich mich nur Frage wenn ihr einen Garten habt, Anne, warum dann noch einen Zwinger? DEnn beides ist ja Draußen...
    Trotzdem galube ich net das der Hund so furchtbar leidet wenn er nur mal, wie Anne schreibt, ne Stunde drinne ist.

    Tut dem Hund bitte keine Zwingerhaltung an (ich kenne genug Leute bei denen der Hund dadurch bissig geworden ist) un lasst ihn in eurem Haus wohnen!

    Also ich kenne ne Menge Zwinger HUnde die NUR im Zwinger wohnen und NICHT bissig sind.


    So aber nun zu der Frage:

    Soweit ich das im Kopf habe ist für einen mittelgroßen Hund ein Zwinger von 6 qm vorgeschrieben, wobei größer natürlich besser ist...
    Der Zwinger muss überdacht sein und eine Hütte haben (wobei der Zwinger dann größer sein muss, weil die reine lauffläche 6qm sein muss)
    Und es muss ein Liegeplatz da sein (wir ham nen alten Sessel).

    Ich weiß net ob es da noch weiter bzw. mittlerweile andere Vorschriften gibt, aber soweit ich weiß muss es eben so sein wie beschrieben.

  17. #16
    Baileys
    Die Frage ist ja nur, warum ÜBERHAUPT einen Zwinger?
    Diese frage sollte man mal ganz ohne wertung sehen.
    So ein Zwinger will ja auch gebaut werden und kostet Geld- und wenn er vernünftig werden soll auch nen bissel mehr Geld.
    Warum sollte man jetzt also die Mühe machen und einen Zwinger bauen und viel Geld dafür ausgeben, wenn es halt nicht die beste Lösung ist?

  18. #17
    Murmeltier Murmeltier ist offline
    Kampfschmuser-Närrin
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    Ich musste es für meinen Sachkundetest gerade lernen.

    Nach meinen Infos müssen es mindestens 8 qm sein, außerdem zumindest zum Teil überdacht. Der Zwinger muss im Tageslicht stehen und Sonne abbekommen, aber auch einen Schattenplatz haben (NICHT in einem schuppen oder so). Es muss immer Wasser zur Verfügung stehen und ein Liegeplatz.

    Den Hund mal in einen Zwinger sperren, wenn man für ein paar Stunden weggeht, finde ich prinzipiell nicht das problem. Wenn er jedoch die Nacht generell dort verbringen müsste, fänd ich das GANZ übel.

    Wir müssen unsere Hündin auch immer in einen kleinen, fast leer geräumten raum sperren, wenn wir weggehen. Aber das ist ein Raum, der schon mit zur Wohnung gehört und wo wir auch sonst oft mit ihr zusammen drin sind (Fernseh- und Gästeschlafzimmer). Aber sie Nachts dort einzusperren oder auch mal so, wenn wir unsere Ruhe haben wollen, fiele uns nicht ein. Der Hudn schläft bei uns und wenn wir da sind, ist der Hund bei uns. Nur wenn wir mal weggehen, wird es eben schwierig, wobei wir sie eh so oft wie möglich mitnehmen.

    LG

    natalie

  19. #18
    nelly nelly ist offline
    Einsame Wölfin
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    Hallo,
    habe das noch über Google gefunden

    Seit 1. September 2001 ist diese neue Verordnung über das Halten von Hunden bundesweit offiziell in Kraft getreten. Die alte "Verordnung über das Halten von Hunden im Freien" vom Juni 1974 ist damit nicht mehr gültig. Die gesetzlichen Vorgaben umfassen nach wie vor nur Mindestanforderungen.

    Was ist neu?

    Grundsätzlich muss Hunden die Befriedigung wesentlicher Grundbedürfnisse, wie Bewegungs- und Gemeinschaftsbedürfnis auch in Zwinger- und Anbindehaltung möglich sein. Deshalb schreibt die Verordnung vor, dass allen Hunden ausreichend Auslauf und Umgang mit der Betreuungsperson gewährt werden muss.
    Die neue Verordnung verbietet die Zucht mit Pitbull-Terriern, Bullterriern, Staffordshire-Bullterriern und American-Staffordshire-Terriern sowie deren Mischlingen.
    Bei großen Hundezuchten wird die Zahl der Hunde, die von einer Person betreut werden auf zehn begrenzt. Zusätzlich muss das Betreuungspersonal über die entsprechenden Kenntnisse und Fähigkeiten (Sachkundenachweis) verfügen.
    Die Vorschrift über die Mindestgrößen von Zwingern sind nun nach der Größe der Hunde gestaffelt.
    Das Koupieren von Ohren oder Schwanz bei Hunden ohne zwingenden Grund ist laut Tierschutzgesetz § 6 Abs. 1 verboten. Um den "Koupiertourismus" zu bekämpfen sind Ausstellungen mit koupierten Hunden ab 2.05.01 in Deutschland verboten.
    Die Verordnung lautet:
    Tierschutz-Hundeverordnung vom 2. Mai 2001

    Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft verordnet jeweils in Verbindung mit Artikel 56 des Zuständigkeitsanpassungs-Gesetzes vom 18. März 1975 (BGBl. I S. 705) und dem Organisationserlass vom 22. Januar 2001 (BGBl. I S. 127) auf Grund des § 2a Abs. 1, des § 11b Abs. 5 sowie des § 12 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4, jeweils in Verbindung mit § 16b Abs. 1 Satz 2 des Tierschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. Mai 1998 (BGBl. I S. 1105, 1818), von denen § 2a Abs. 1 Nr. 5, § 11b Abs. 5 und § 12 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 durch Artikel 2 des Gesetzes vom 21 April 2001 (BGBl. I S. 530 ) geändert worden sind, nach Anhörung der Tierschutzkommission:

    § 1 Anwendungsbereich

    (1) Diese Verordnung gilt für das Halten und Züchten von Hunden (Canis lupus f. familiaris).

    (2) Die Vorschriften dieser Verordnung sind nicht anzuwenden

    während des Transportes,
    während einer tierärztlichen Behandlung, soweit nach dem Urteil des Tierarztes im Einzelfall andere Anforderungen an die Haltung notwendig sind,
    bei einer Haltung zu Versuchszwecken im Sinne des § 7 Abs. 1 des Tierschutzgesetzes oder bei Eingriffen oder Behandlungen zu den in § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4, § 10 Abs. 1 oder § 10a des Tierschutzgesetzes genannten Zwecken, soweit für den verfolgten wissenschaftlichen Zweck andere Anforderungen an die Haltung unerlässlich sind.
    § 2 Allgemeine Anforderungen an das Halten
    (1) Einem Hund ist ausreichend Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers oder einer Anbindehaltung sowie ausreichend Umgang mit der Person, die den Hund hält, betreut oder zu betreuen hat (Betreuungsperson), zu gewähren. Auslauf und Sozialkontakte sind der Rasse, dem Alter und dem Gesundheitszustand des Hundes anzupassen.

    (2) Wer mehrere Hunde auf demselben Grundstück hält, hat sie grundsätzlich in der Gruppe zu halten, sofern andere Rechtsvorschriften dem nicht entgegenstehen. Von der Gruppenhaltung kann abgesehen werden, wenn dies wegen der Art der Verwendung, dem Verhalten oder dem Gesundheitszustand des Hundes erforderlich ist. Nicht aneinander gewöhnte Hunde dürfen nur unter Aufsicht zusammengeführt werden.

    (3) Einem einzeln gehaltenen Hund ist täglich mehrmals die Möglichkeit zum länger dauernden Umgang mit Betreuungspersonen zu gewähren, um das Gemeinschaftsbedürfnis des Hundes zu befriedigen.

    (4) Ein Welpe darf erst im Alter von über acht Wochen vom Muttertier getrennt werden. Satz 1 gilt nicht, wenn die Trennung nach tierärztlichem Urteil zum Schutz des Muttertieres oder des Welpen vor Schmerzen, Leiden oder Schäden erforderlich ist. Ist nach Satz 2 eine vorzeitige Trennung mehrerer Welpen vom Muttertier erforderlich, sollen diese bis zu einem Alter von acht Wochen nicht voneinander getrennt werden.

    § 3 Anforderungen an die Betreuung bei gewerbsmäßigem Züchten

    Wer gewerbsmäßig mit Hunden züchtet, muss sicherstellen, dass für jeweils bis zu zehn Zuchthunde und ihre Welpen eine Betreuungsperson zur Verfügung steht, die die dafür notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten gegenüber der zuständigen Behörde nachgewiesen hat.

    § 4 Anforderungen an das Halten im Freien

    (1) Wer einen Hund im Freien hält, hat dafür zu sorgen, dass dem Hund

    eine Schutzhütte, die den Anforderungen des Absatzes 2 entspricht, und
    2. außerhalb der Schutzhütte ein witterungsgeschützter, schattiger Liegeplatz mit wärmegedämmtem Boden zur Verfügung stehen.
    Während der Tätigkeiten, für die ein Hund ausgebildet wurde oder wird, hat die Betreuungsperson dafür zu sorgen, dass dem Hund während der Ruhezeiten ein witterungsgeschützter und wärmegedämmter Liegeplatz zur Verfügung steht.
    (2) Die Schutzhütte muss aus wärmedämmendem und gesundheitsunschädlichem Material hergestellt und so beschaffen sein, dass der Hund sich daran nicht verletzen und trocken liegen kann. Sie muss so bemessen sein, dass der Hund

    sich darin verhaltensgerecht bewegen und hinlegen und
    den Innenraum mit seiner Körperwärme warm halten kann, sofern die Schutzhütte nicht beheizbar ist.
    § 5 Anforderungen an das Halten in Räumen
    (1) Ein Hund darf nur in Räumen gehalten werden, bei denen der Einfall von natürlichem Tageslicht sichergestellt ist. Die Fläche der Öffnungen für das Tageslicht muss bei der Haltung in Räumen, die nach ihrer Zweckbestimmung nicht dem Aufenthalt von Menschen dienen, grundsätzlich mindestens ein Achtel der Bodenfläche betragen. Satz 2 gilt nicht, wenn dem Hund ständig ein Auslauf ins Freie zur Verfügung steht. Bei geringem Tageslichteinfall sind die Räume entsprechend dem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus zusätzlich zu beleuchten. In den Räumen muss eine ausreichende Frischluftversorgung sichergestellt sein.

    (2) Ein Hund darf in Räumen, die nach ihrer Zweckbestimmung nicht dem Aufenthalt von Menschen dienen, nur dann gehalten werden, wenn die benutzbare Bodenfläche den Anforderungen des § 6 Abs. entspricht.

    (3) Ein Hund darf in nicht beheizbaren Räumen nur gehalten werden, wenn

    diese mit einer Schutzhütte nach § 4 Abs. 2 oder einem trockenen Liegeplatz, der ausreichend Schutz vor Luftzug und Kälte bietet, ausgestattet sind und
    außerhalb der Schutzhütte nach Nummer 1 ein wärmegedämmter Liegebereich zur Verfügung steht.

    § 6 Anforderungen an die Zwingerhaltung
    (1) Ein Hund darf in einem Zwinger nur gehalten werden, der den Anforderungen nach den Absätzen 2 bis 4 entspricht.

    (2) In einem Zwinger muss

    dem Hund entsprechend seiner Widerristhöhe folgende uneingeschränkt benutzbare Bodenfläche zur Verfügung stehen, wobei die Länge jeder Seite mindestens der doppelten Körperlänge des Hundes entsprechen muss und keine Seite kürzer als zwei Meter sein darf:

    Widerristhöhe
    Bodenfläche

    bis 50 cm
    mindestens 6 m²

    über 50 bis 65 cm
    mindestens 8 m²

    über 65 cm
    mindestens 10 m²




    für jeden weiteren in demselben Zwinger gehaltenen Hund sowie für jede Hündin mit Welpen zusätzlich die Hälfte der für einen Hund nach Nummer 1 vorgeschriebenen Bodenfläche zur Verfügung stehen,
    die Höhe der Einfriedung so bemessen sein, dass der aufgerichtete Hund mit den Vorderpfoten die obere Begrenzung nicht erreicht.
    Abweichend von Satz 1 Nr. 1 muss für einen Hund, der regelmäßig an mindestens fünf Tagen in der Woche den überwiegenden Teil des Tages außerhalb des Zwingers verbringt, die uneingeschränkt benutzbare Zwingerfläche mindestens sechs Quadratmeter betragen.

    (3) Die Einfriedung des Zwingers muss aus gesundheitsunschädlichem Material bestehen und so beschaffen sein, dass der Hund sie nicht überwinden und sich nicht daran verletzen kann. Der Boden muss trittsicher und so beschaffen sein, dass er keine Verletzungen oder Schmerzen verursacht und leicht sauber und trocken zu halten ist. Trennvorrichtungen müssen so beschaffen sein, dass sich die Hunde nicht gegenseitig beißen können. Mindestens eine Seite des Zwingers muss dem Hund freie Sicht nach außen ermöglichen.

    Befindet sich der Zwinger in einem Gebäude, muss für den Hund der freie Blick aus dem Gebäude heraus gewährleistet sein.

    (4) In einem Zwinger dürfen bis zu einer Höhe, die der aufgerichtete Hund mit den Vorderpfoten erreichen kann, keine stromführenden Vorrichtungen, mit denen der Hund in Berührung kommen kann, oder Vorrichtungen, die elektrische Impulse aussenden, vorhanden sein.

    (5) Werden mehrere Hunde auf einem Grundstück einzeln in Zwingern gehalten, so sollen die Zwinger so angeordnet sein, dass die Hunde Sichtkontakt zu anderen Hunden haben.

    (6) Hunde dürfen in einem Zwinger nicht angebunden gehalten werden.


    § 7 Anforderungen an die Anbindehaltung

    (1) Ein Hund darf in Anbindehaltung nur gehalten werden, wenn die Anforderungen der Absätze 2 bis 5 erfüllt sind.

    (2) Die Anbindung muss

    an einer Laufvorrichtung, die mindestens sechs Meter lang ist, frei gleiten können,.
    so bemessen sein, dass sie dem Hund einen seitlichen Bewegungsspielraum von mindestens fünf Metern bietet,
    so angebracht sein, dass der Hund ungehindert seine Schutzhütte aufsuchen, liegen und sich umdrehen kann.
    (3) Im Laufbereich dürfen keine Gegenstände vorhanden sein, die die Bewegungen des Hundes behindern oder zu Verletzungen führen können. Der Boden muss trittsicher und so beschaffen sein, dass er keine Verletzungen oder Schmerzen verursacht und leicht sauber und trocken zu halten ist.

    (4) Es dürfen nur breite, nicht einschneidende Brustgeschirre oder Halsbänder verwendet werden, die so beschaffen sind, dass sie sich nicht zuziehen oder zu Verletzungen führen können.

    (5) Es darf nur eine Anbindung verwendet werden, die gegen ein Aufdrehen gesichert ist. Das Anbindematerial muss von geringem Eigengewicht und so beschaffen sein, dass sich der Hund nicht verletzen kann.

    (6) Bei Begleitung einer Betreuungsperson während der Tätigkeiten, für die der Hund ausgebildet wurde oder wird, kann er abweichend von Absatz 1, nach Maßgabe der Absätze 4 und 5 an einer mindestens drei Meter langen Anbindung angebunden werden.

    (7) Die Anbindehaltung ist verboten bei

    einem Hund bis zu einem Alter von zwölf Monaten,
    einer tragenden Hündin im letzten Drittel der Trächtigkeit,
    einer säugenden Hündin,
    einem kranken Hund, wenn ihm dadurch Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt würden.
    § 8 Fütterung und Pflege
    (1) Die Betreuungsperson hat dafür zu sorgen, dass dem Hund in seinem gewöhnlichen Aufenthaltsbereich jederzeit Wasser in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung steht. Sie hat den Hund mit artgemäßem Futter in ausreichender Menge und Qualität zu versorgen.

    (2) Die Betreuungsperson hat

    den Hund unter Berücksichtigung des der Rasse entsprechenden Bedarfs regelmäßig zu pflegen und für seine Gesundheit Sorge zu tragen;.
    die Unterbringung mindestens einmal täglich und die Anbindevorrichtung mindestens zweimal täglich zu überprüfen und Mängel unverzüglich abzustellen;
    für ausreichende Frischluft und angemessene Lufttemperaturen zu sorgen, wenn ein Hund ohne Aufsicht in einem Fahrzeug verbleibt;
    den Aufenthaltsbereich des Hundes sauber und ungezieferfrei zu halten; Kot ist täglich zu entfernen.
    § 9 Ausnahmen für das vorübergehende Halten
    Die zuständige Behörde kann von den Vorschriften des § 2 Abs. 2 und 3 sowie § 6 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 für das vorübergehende Halten von Hunden in Einrichtungen, die Fundhunde oder durch Behörden eingezogene Hunde aufnehmen, befristete Ausnahmen zulassen, wenn sonst die weitere Aufnahme solcher Hunde gefährdet ist.

    § 10 Ausstellungsverbot

    Es ist verboten, Hunde, bei denen Körperteile, insbesondere Ohren oder Rute, zum Erreichen bestimmter Rassemerkmale vollständig oder teilweise amputiert wurden, auszustellen oder Ausstellungen solcher Hunde zu veranstalten. Das Ausstellungsverbot nach Satz 1 gilt nicht, sofern der Eingriff vor dem 1. September 2001 und in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Tierschutzgesetzes in der zum Zeitpunkt des Eingriffs geltenden Fassung vorgenommen wurde.

    § 11 Aggressionssteigerung nach § 11b Abs. 2 des Tierschutzgesetzes

    Eine Aggressionssteigerung im Sinne des § 11b Abs. 2 des Tierschutzgesetzes liegt bei Hunden vor, die ein übersteigertes Angriffs- und Kampfverhalten aufweisen, das durch artgemäße Signale nicht hinreichend gesteuert wird. Das Verpaaren von Hunden mit anderen Caniden ist verboten. Bei Pitbull-Terriern, Staffordshire Bullterriern, American Staffordshire Terriern und Bullterriern sowie Kreuzungen mit diesen Tieren ist vom Vorliegen einer derartigen Aggressionssteigerung auszugehen.

    § 12 Ordnungswidrigkeiten

    (1) Ordnungswidrig im Sinne des § 18 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe a des Tierschutzgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

    entgegen § 2 Abs. 4 Satz 1 einen Welpen vom Muttertier trennt,
    entgegen § 3 nicht sicherstellt, dass für jeweils bis zu zehn Zuchthunde und ihre Welpen eine dort genannte Betreuungsperson zur Verfügung steht,
    entgegen § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 oder Satz 2 nicht dafür sorgt, dass dem Hund eine Schutzhütte oder ein Liegeplatz zur Verfügung steht,
    entgegen § 5 Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 2 oder 3, § 6 Abs. 1 oder 6 oder § 7 Abs. 1 oder 7 einen Hund hält oder
    entgegen § 8 Abs. 2 Nr. 2 einen Mangel nicht oder nicht rechtzeitig abstellt.
    (2) Ordnungswidrig im Sinne des § 18 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe b des Tierschutzgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 10 Satz 1 einen Hund ausstellt oder eine Ausstellung veranstaltet.
    § 13 Übergangsvorschrift

    (1) Für Züchter, die eine Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe a des Tierschutzgesetzes am 14. Mai 2001 haben, gilt § 3 ab dem 1. September 2002.

    (2) Wer einen Hund am 14. Mai 2001 in einem Raum hält, der nicht der Anforderung des § 5 Abs. 1 Satz 1 entspricht, muss das Einhalten dieser Anforderung spätestens bis zum 1. September 2004 sicherstellen.

    (3) Abweichend von § 6 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 oder 3 Satz 5, sowie Absatz 5 dürfen Hunde noch bis zum 31. August 2004 in Zwingern gehalten werden, die am 31. August 2001 bereits in Benutzung genommen worden sind und die die Anforderungen des § 4 Abs. 2 der Verordnung über das Halten von Hunden im Freien vom 6. Juni 1974 (BGBl. I S. 1265), geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 12. August 1986 (BGBl. I S. 1309) erfüllen.

    (4) Abweichend von § 10 Satz 1 dürfen Hunde noch bis zum 1. Mai 2002 ausgestellt werden.

    § 14 Inkrafttreten, Außerkrafttreten

    Diese Verordnung tritt am 1. September 2001 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung über das Halten von Hunden im Freien vom 6. Juni 1974 (BGBl. I S. 1265), geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 12. August 1986 (BGBl. I S.1309), außer Kraft.

    Der Bundesrat hat zugestimmt. Bonn, den 2. Mai 2001 Die Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft







    ( http://www.tierschutz-calw.de/html/hundeverordnung.html )


    Gruß,
    Nelly

  20. #19
    AnneMausi

    Reden

    danke leute

  21. #20
    Lilly
    @ Anne-Mausi: wäre schön, wenn du zur Abwechslung auch mal auf die Fragen eingehst, die dir gestellt wurden.

    Du eröffnest immer wieder Threads mit Fragen - beschwerst dich, wenn jemand etwas schreibt, was du nicht hören möchtest und ignorierst dir gestellte Fragen. Nicht besonders höflich!

  22. #21
    Baileys
    Ich finde das ne Frechheit wie annemausi sich benimmt - und auch mit 12 Jahren sollte man wissen, dass man selbst auch mal auf Fragen antworten sollte

  23. #22
    Lissy553 Lissy553 ist offline
    Tenshitainerin
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    naja vielleicht erwarten wir zuviel?

  24. #23
    Baileys
    na wenn DAS schon zuviel verlangt ist - Prostmahlzeit...

  25. #24
    Lissy553 Lissy553 ist offline
    Tenshitainerin
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    wird es wohl leider sein sonst würde sie doch antworten oder?

  26. #25
    chillout chillout ist offline
    Gruß Guido
    Registriert seit
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    544

    @ Lilly & Co.

    ist Euch eigentlich aufgefallen, daß nur eine einzige Antwort von allen die eigentliche Frage von Annemausi beantwortet hat: Ein Lob an Nelly!

    Ich wüßte auch nicht, warum ich Eure stumpfsinnigen Fragen beantworten sollte.
    Es ist doch nun jedem selbst übverlassen, wo er seinen Hund während einpaar Stunden Abwesenheit unterbringt, solange es nicht gegen Gesetze verstößt.
    Ich persönlich habe nichts gegen 3 - 4 Stunden Zwingerhaltung am Tag einzuwenden, wenn gleich mein Hund in der Wohnung bleiben darf.

 

 

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