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Hund und katze machen nur Blödsinn

  1. #1
    Cp2103 Cp2103 ist offline

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    3

    Hund und katze machen nur Blödsinn

    Hallo,

    Ich habe einen kleinen Spitz-harzer fuchs mischling der jetzt genau 1 jahr alt ist. Vor 2 Monaten kam dann noch ein Kater hinzu damit der hund nicht dauernd alleine ist. Der kater ist jetzt ca 5 Monate alt. Bis vor ca 4 wochen lief auch alles perfekt doch das
    hat sich jetzt drastisch geandert. Der kater faucht mich mittlerweile nur noch an und hockt eigentlich den ganzen tag auf seinem klo und kommt nur raus wenn er Hunger hat und da ist er dann auch super lieb und kaum hat er sein fressen faucht er mich nur wieder an wenn ich nur den raum betrete. Das schlimmste ist aber das sobald keiner zuhause ist die beiden die komplette bude zerlegen. Alles was nicht festgenagelt ist wird zerissen und runtergschmissen. Selbst wenn ich nur 10min zum Bäcker gehe und das wirklich jedes mal. Als der Hund noch alleine war, war das nie so und jetzt machen die beiden nur terror. Ich weiss nicht mehr weiter, eigentlich will ich den kater nicht abgeben aber so wie ist jetzt ist geht es nicht weiter und ich weiss nicht was ich machen soll

    Für jeden Ratschlag bin ich dankbar LG

  2. #1
    Anzeige Cp2103 ist offline

    Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?

  3. #2
    seven seven ist offline
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    AW: Hund und katze machen nur Blödsinn

    Hallo Cp, und erstmal herzlich Willkommen im Forum!

    Ob ich einen wirklichen Ratschlag für Dich habe, weiß ich noch nicht, ich schreib´ einfach mal, was mir dazu so einfällt
    Erste Frage wäre: Ist der Kater schon kastriert? Wenn nicht, solltest Du das dringend innerhalb der nächsten Wochen erledigen (auch wenn er keine Katzen in seiner Nähe hat. Geschlechtsreife Kater können Dir allein durch ihr Markierverhalten die Wohnung ruinieren, außerdem haben sie tatsächlich einen größeren Freiheitsdrang (klar, sie würden gern zu einer Katze) und sind in der Regel insgesamt "ruppiger" in ihrem Verhalten.
    Die Kombi Hund-Katze kann natürlich wunderbar funktionieren, da kommt es einfach immer auf die einzelnen Tiere und die Charaktere an. Als Empfehlung, damit der Hund nicht dauernd allein ist, würde ich dennoch nie eine Katze/Kater aussprechen.
    Hund und Katze sprechen einfach völlig verschiedene Sprachen, und normalerweise braucht ein Hund auch nicht zwangsläufig einen tierischen Gefährten. Hunde sind stark auf ihre Halter bezogen, und mit entsprechendem Training ist es für sie völlig in Ordnung, tagsüber auch mal ein paar Stunden allein zu sein (hier die nächste Frage: Wie lange ist bzw. wäre Dein Hund denn täglich allein?), wenn Herrchen/Frauchen drumherum eben genug Zeit hat für Auslastung und Gassigänge.

    Katzen hingegen sehen den Menschen eher nicht als Rudelführer, sondern als "Dosenöffner" Sie benötigen am besten einen kätzischen Gefährten, mit dem sie bei Bedarf raufen, spielen, sich gegenseitig putzen und kuscheln können. Daher sollten Katzen immer mindestens zu zweit gehalten werden, während ein Hund nicht zwangsläufig einen Artgenossen braucht.

    Was heißt das jetzt für Deine Situation?
    Falls noch nicht geschehen, sollte als erstes der Kater so bald wie möglich kastriert werden, allein das kann schon etwas mehr Ruhe in die ganze Geschichte bringen.
    Und dann wäre es wirklich empfehlenswert, ihm einen etwa gleichaltrigen kätzischen Gefährten an die Seite zu stellen - dann könnten die zwei nach Katerart miteinander toben und raufen, sich miteinander beschäftigen und Dein jetziger Kater würde wahrscheinlich auch nicht ständig schauen, was gerade der Hund macht und ob der ihm mal wieder zu nahe kommt.

    LG seven

  4. #3
    Cp2103 Cp2103 ist offline

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    AW: Hund und katze machen nur Blödsinn

    Ich glaube ich habe mich nicht deutlich genug ausgedrückt �� danke erstmal für deinen Ratschlag. Die beiden sind absolut beste freunde. Sie kuscheln die ganze Zeit, spielen und putzen sich auch gegenseitig. Sie sind also sozusagen verrückt nacheinander seit tag 1 aber das Problem ist halt das wenn ich sie alleine lasse sie sich gegenseitig dazu anstiften Blödsinn zu machen. Das kastrieren werde ich sehr zeitnah nachholen, meine freundin und ihrel Klamottenhaufen mussten schon schmerzliche erfahrungen machen mit dem markieren��

    Lg

  5. #4
    seven seven ist offline
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    AW: Hund und katze machen nur Blödsinn

    Doch, Du hast Dich deutlich ausgedrückt
    Nichtsdestotrotz fällt mir dazu schlichtweg ein zweiter Kater ein - zum einen, weil´s einfach katzengerechter ist, zum anderen, weil sie dann statt Zerstörung vielleicht miteinander Spielen bevorzugen (oder aber zu dritt auf Zerstörungstour gehen )
    Eine Möglichkeit wäre, Kater und Hund während Deiner Abwesenheit mal zu trennen und zu schauen, ob sie dann auch destruktive Tendenzen zeigen - allerdings ist das natürlich für die Tiere dann auch blöd, wenn sie sich so heiß und innig lieben (vielleicht könnte man das mal bei einer kurzen Einkaufstour testen?)
    Ansonsten - welche für sie erlaubten Spiel- und Tobemöglichkeiten haben sie denn? Und gibt´s die Möglichkeit, gefährdete Gegenstände außerhalb ihrer Reichweite unterzubringen? Oder sie während der Abwesenheit in einem Bereich der Wohnung unterzubringen, wo sie nicht allzu viel Schaden anrichten können? (Auf diese Ideen bist Du wahrscheinlich auch schon von allein gekommen - aber mehr fällt mir dazu auch nicht wirklich ein... außer die Hoffnung, dass sie mit zunehmendem Alter ruhiger und gesetzter werden - aber darauf wirst Du wahrscheinlich auch nicht warten wollen...)
    Ich fänd´s auf jeden Fall sehr schade, wenn Du den Kater deswegen wieder weggeben würdest (müsstest)...

    Vielleicht meldet sich hier ja noch ein Hundemensch mit hilfreichen Ideen...

    LG seven

  6. #5
    Cp2103 Cp2103 ist offline

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    Lächeln AW: Hund und katze machen nur Blödsinn

    vielen dank erstmal für deine antwort

    ich räume bevor ich gehe alles was rumliegt oder für die beiden eine einladung zum zerstören darstelt weg, leider finden sie dann doch immer in der letzten ecke irgendwas oder entdecken etwas neues interessantes für sich was sie die 20 male davor nicht interessiert hat. das problem mit der trennung ist, dass ich eine sehr offen gestaltete maisonette wohnung habe, sprich offenes wz, offene küche, offene gallerie. ich könnte halt maximal die katze unten im wz lassen und den hund obens ins schlafzimmer packen, ist aber leider ja auch nur eine lösung wenn ich mal vlt eine stunde weg bin, da mir beide sonst leid tun und ich auch etwas angst habe das beide durchdrehen und die tür zerkratzen

    denkt ihr das wenn ich den kater kastrieren lasse es sich positiv auf das problem auswirkt? und eine 2. katze ist leider keine option, da wir extra eine katze gesucht haben die gerne für sich ist und keinen 2. spielgefährten benötigt, da wir auch erst beide 20 sind und ungern schon 3 haustiere hätten bzw auch das geld dannirgendwann schmerzt

  7. #6
    seven seven ist offline
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    AW: Hund und katze machen nur Blödsinn

    Ein Kater mit 5 Monaten ist definitiv kein Tier, von dem man sagen kann, dass es gern für sich ist und keinen 2. Spielgefährten benötigt - wer bitte hat Dir diesen Riesenbären aufgebunden?
    Gerade junge Katzen (und mit 5 Monaten ist Deiner ja quasi gerade mal aus dem Kittenalter raus und noch keinesfalls erwachsen) sollten niemals allein abgegeben oder gehalten werden. Dass der Kater noch so jung ist, erleichtert in dem Fall natürlich die Gewöhnung und das Zusammenleben mit dem Hund, der dann wahrscheinlich von ihm als eine Art "Artgenosse" angesehen wird - auch dass der Hund noch ziemlich jung ist, macht das Ganze für beide in Kombi sicher einfacher, als wenn jeder schon seine tierarttypischen Eigenheiten und "Sprache" ausgeprägt hätte.

    Was die Kastra betrifft, hatte ich ja weiter oben schon geschrieben, dass sie völlig unabhängig von irgendwelchen möglichen Verhaltensänderungen auf jeden Fall erforderlich ist. In der Regel werden kastrierte Kater tatsächlich ruhiger und gelassener, insofern könnte sich das wirklich positiv auswirken.

    Was die Kosten betrifft, ist es natürlich zum einen die Erstanschaffung und dann sowas wie Kastrakosten, klar. Das ist eine einmalige Sache. Laufende Kosten für Futter relativieren sich, da man größere Portionen kaufen kann, die im Vergleich dann preisgünstiger und eben nicht automatisch doppelt so teuer sind.
    Auf Dauer lohnt sich bei der Tierhaltung ganz unabhängig von Tierart und Anzahl auch das Einrichten eines "Tiersparbuches" (kann auch der gute alte Sparstrumpf unterm Bett sein ), wo man halt monatlich einen kleinen Betrag abzwackt und zurücklegt für Notfälle, denn eine Tierarztrechnung kann in der Tat ganz schön ins Geld gehen, und leider bieten auch junge Tiere keine Garantie dafür, dass sie erstmal die nächsten Jahre kerngesund bleiben, auch wenn man das natürlich allen wünscht und es hofft...

    LG seven

 

 

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