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Leine ziehen- wie beenden???

  1. #1
    der_holger

    Leine ziehen- wie beenden???

    hallo,
    meine rüdin (*scherz*) lilly (16 wochen) zieht beim gassigehen ziemlich an der leine. vor allem der heimweg ist sehr kraftraubend. ich habe es mit stehenbleiben usw. versucht, aber das dauert ja ewig - und blieb ohne erfolg.
    kann ich sie knallhart
    an der leine zurückziehen und umgekehrt natürlich loben, wenn sie brav neben mir geht? oder ist das keine angemessene methode? wie habt ihr das hingekriegt?
    jemand schrieb letztens von einer art "fuss-stopper" mit dezentem tritt vor die brust oder so, aber sowas wage ich mir nicht, wenn man da keine erfahrung hat, ich kann das tier doch nicht wie einen fussball stoppen...

    und nochwas: wenn ich früh mit lilly übers feld laufe (juhu: dorf!) dann frisst sie gern mal mauskadaver (verdammt: dorf!). so, das ist absolut unzulässig, klar. aber wie verhindern?
    "nein!" - keine reaktion (pfui etc auch nicht)
    hinrennen und schnauzengriff: da rast sie vorher weg.
    locken mit leckerli: nimmt sie gern, nur erst dann, wenn der kadaver verputzt ist.
    wie verhält man sich da richtig?

    herzlichst

    holger

  2. #1
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  3. #2
    tine5574 tine5574 ist offline
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    hallo,
    ich habs folgender maßen gemacht:
    lilou durfte nie an ziehen, also wenn du mit ihr an der leine gehts und egal wann sie zieht sie darf es nicht (konsequent sein, sonst funktioniert es nicht). wenn du also mit ihr gehst ziehst du sie immer auf kniehöhe zurück, also so wie sie eigendlich fuss lauffen sollte. wenn sie auf kniehöhe ist und in dem moment wo sie nicht zieht sofort loben, loben ,loben. wenn sie dann wieder nach vorne zieht, wieder zurück und ..... das weisst du ja. und ja auch wenn der heimweg dann sooo lange dauert, sorry aber DIE zeit musst du dir nehmen.
    du kannst auch mal ne kurfe einbauen, so muss sie besser auf dich aufpassen, also ruhig mal die richtung wechseln.
    so hab ich es mit lilou gemacht und wenn du es wirklich konsequent durchziehst hast du bald erfolg.
    wenn du es natürlich nur manchmal oder wenn du es machst dich dabei nicht "richtig" machst brauchst du dafür ewig lange.

    wegen den mäusen (bei lilou war es scheiße, igitt!!!) habe ich es mit ner blechdose (gefüllt mit einer kette) gemacht. die scheppert ziemlich wenn du sie in ihre richtung wirfst und sie erschrickt sich.

    du bekommst aber sicher noch andere "anregungen" denn jeder hat es seinem hund ja andes beigebracht.
    such dir die methode raus die dir am besten zusagt.

    viel glück

    christine

  4. #3
    Karina Karina ist offline
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    Hi

    Mir haben sie damals in der Hundeschule den Tip gegeben, die leine lockerlassen, Hände mit leine hinter den Rückn und Hund nicht beachten. Dann gehst du kreise, Kurven mal in die dann in die Richtung, so muß der Hund auf dich Achten. Sie zwar blöd aus aber bei mir hat es gholfen, da sich Sammy mehr auf mich konzentriert hat. Das was Tine sagt mit dem zurückziehen ist auch mehr als sinnvoll. Du mußt es auch mal so sehen, lieber jetzt länger beim Heimweg brauchen und ann einen Hund haben der nicht zieht.

    Was die Maus angeht, ich hab bei Sammyauch alles mögliche versucht, die Dose hat bei mir nicht geklappt, er hat das witzig gefunden und sich nicht erschreckt Ich habe mich immer umgedreht und bin davon grannt, er hat das Zeug dann liegen gelassen, denn ich war ihm dann wichtiger.

    Mittlerweile wälzt er sich nur mehr in solchem Zeug, auch eklig aber besser als fressen

    Karina

  5. #4
    Lilly
    Huhu Holger,

    da hält sich meine Namensvetterin ganz schön auf Trab, was?!

    Zum Leine ziehen folgende Ratschläge: das von Tine vorgeschlagene ziehen an der Leine ist so eine Sache - wenn du das machst, dann ein kräftiger einmaliger Ruck und nicht ein halbherziges aber ständiges ziehen. Zug erzeugt Gegenzug, soll heissen: wenn du ständig an der Leine ziehst, ist das für deine Lilly recht unangenehm und sie stemmt sich noch mehr dagegen, um davon wegzukommen. Also entweder ein fester Ruck und sobald sie bei dir ist und die Leine wieder locker loben ODER (und das wird heute in den Hundeschulen statt des etwas veralteten Leinenrucks geprädigt) du änders bei jedem ziehen des Hundes die Richtung. Dh. wenn sie zieht, drehst du dich um und gehst in eine andere Richtung weiter. Sie läuft an dir vorbei und zieht nun in die andere Richtung weiter - wieder ein Richtungswechsel. Das dient - wie Karina schon anhand einer anderen Methode beschrieb der Aufmerksamkeit. Nicht sie bestimmt wohins geht, sondern du. Diese Art ist ohne Frage wesentlich anstrengender als der Leinenruck; vor allem wenn du an ein bestimmtes Ziel kommen möchtest, aber es ist auch die sanftere und hundefreundlichere Methode. (Obwohl ich zugeben muss, dass ich bei unserem stürmischen Nanook auch manchmal heftig anziehen möchte... *g*) In jedem Fall ist aber Konsequenz gefragt.

    Zum Fressen von unerlaubten Gegenständen: Das Problem ist vor allem einmal: wie soll der Wuff wissen, was er vom Boden aufheben darf und in den Mund nehmen und was nicht. Sprich - wenn ein Stockerl oder Tannenzapfen zum spielen ins Maul genommen wird, wird das meist toleriert, ein weggeworfener Essensrest oder eine tote Maus aber nicht. Auch hier heisst es in jedem Fall unbedingt konsequent sein. Neben dem Kommando Platz ist Pfui für mich das Wichtigste - beide Kommandos können dem Hund das Leben retten und müssen daher unbedingt und aufs erste Mal schon klappen! Unsere Hunde dürfen wohl Stöckchen vom Boden aufheben, sonst aber wirklich nichts. Wichtig ist, den Hund genau zu beobachten. Sobald die Zunge rauskommt und irgendwas am Boden liegendes abgeschleckt wird, gibts was auf die Mütze. Wir haben das auch mit der Wurfkette gemacht, hinrennen bringt in dem Fall nämlich - wie du ja schon festgestellt hast gar nix. Also Kette schmeissen (nicht schupfen) und ein energisches Pfui dazu. (Wichtig hier auch: Kommandos nein und pfui immer trennen - nein ist was gerade nicht gewünscht ist, pfui ist was wirklich IMMER strengstens verboten ist!) Wenn du den Hund mal treffen solltest - ja nicht entschuldigen oder beachten!

  6. #5
    tine5574 tine5574 ist offline
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    Zitat Zitat von Lilly

    Zum Leine ziehen folgende Ratschläge: das von Tine vorgeschlagene ziehen an der Leine ist so eine Sache - wenn du das machst, dann ein kräftiger einmaliger Ruck und nicht ein halbherziges aber ständiges ziehen.!
    hätte ich wohl noch schreiben sollen, ich meinte schon auch ein festen ruck (aber nicht unbedingt gleich so das sich die kleene gleich überschlägt)
    nur eben immer wenn sie zieht. nicht mal eben weils einem eben grad mal auf die nerven geht.

  7. #6
    Mel88 Mel88 ist offline
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    Hallo,
    wie Lilly und Tine schon geschrieben haben,einen kurzen festen ruck an der Leine und unterstütze das noch in dem Du "Fuß" zu ihr sagst!!!Irgendwann verbindet sie das miteinander!!!Aber da sie auch noch ziemlich jung ist,mußt Du da auch Geduld und Zeit investieren!!

    Und dann nochwas,bevor sie nicht einwandfrei aufs Wort hört,solltest Du sie nicht ohne Leine laufen lassen!weil mit Leine kannst Du sie von den Mäusekadavern wegziehen und dabei immer aus sagen,und auch dann lernt sie es irgendwann!!!

    Probiere es in der Erziehung auch schon mit den Befehlen wie "Sitz,Platz,Bleib,usw."

    Und nicht vergessen,wenn sie etwas gut gemacht hat,mußte sie super dolle loben!In der Hinsicht sind die wie kleine Kinder!!!

    Halte uns hier mal auf dem Laufendem!!

    Gruß mel

  8. #7
    Lilly
    Sorry Mel, dass ich dir da ein bisschen widersprechen muss.

    Erstmal das Kommando "Aus" sollte man nur dann benutzen, wenn man nicht vorhat, irgendwelche Prüfungen mit dem Hund abzulegen, wo das Tier apportieren muss. Da wird das Kommando dann nämlich für das Auslassen der Beute benutzt und es wäre recht irreführend, wenn Aus einmal benutzt ird, wenn Hund was "böses" tut und ein andermal, wenn er folgsam apportiert hat und seine brav erkämpfte Beute nun abgeben soll.

    Zweitens: beim Leinenruck direkt würde ich das Kommando "Fuß" nicht einsetzen; der Hund könnte "Fuß" sonst bald mit etwas für ihn unangenehmen verknüpfen. Lieber den Ruck mit etwas anderem kommentieren wie zB. "Nicht ziehen" oder einfach "Nein".
    Die Frage ist auch - geht es dabei tatsächlich ums Fuß gehen oder einfach nur ums an der Leine gehen ohne zu ziehen.

    Bei ersterem sollte der Hund nach dem Ruck in die richtige Postion gelockt werden (seine Schulter nicht vor den Beinen des Führers), dazu das Kommando "Fuß" und dann loben. Fuß kann man übrigens prima üben, wenn man mit dem Hund ganz eng an einer Mauer o.ä. entlanggeht. So kann der Hund nicht seitlich ausweichen und muss schön nahe bei seinem Herrchen/Frauchen gehen. Dazu Kommando geben und natürlich immer ausgiebig loben. (Ganz wichtig ist übrigens auch, in welchem Tonfall das Lob gegeben wird. Erfolgt es in einem aufstachelndem Tonfall, braucht man sich nicht wundern, wenn der Hund statt Fuß zu gehen freudig herumhüpft...) Fuß gehen am Anfang auch immer nur ganz kurz üben, damit dem Hund dabei nicht langweilig wird. Lieber kurz und öfters am Tag als einmal und lange.
    Noch ein wichtiger Tip für Leute die eine Kette statt Halsband benutzen: ganz wichtig bei einem Leinenruck ist, dass der Hund nicht am Zug hängt! Wenn sich die Kette nämlich bis zum engstmöglichen Glied zuzieht, wird das durch KlickKlickKlick begleitet und es wird nicht lange dauern, bis der Hund - sobald er das KlickKlickKlick hört - sich noch mehr dagegenstemmt, weil er dieses Geräusch sehr bald mit dem unangenehmen Ruck verbinden wird!

    Wenns nur darum geht, dass der Hund ohne zu ziehen an der Leine gehen soll, sollte man das Kommando Fuß selbstverständlich nicht benutzen, sondern einfach nur loben, sobald die Leine nicht mehr gestrafft ist (seis jetzt durch Richtungswechsel, Leinenruck, ect.)

  9. #8
    Mel88 Mel88 ist offline
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    Hallo Lilly,
    also zum einen denke ich das ich mich in der Hunde Erziehung doch recht gut auskenne da ich als Ausbilderin tätig bin!!!
    Dieses Komando "Fuß" ist eigendlich schon sehr genau gemeint,weil der Hund im Prinzip überhaupt nicht vorzurennen hat,außer er ist nicht an der Leine und ihm wird der Freilauf gewährt!!Weil dann ist es auch wichtig wenn er zurück kommen soll, das er das Komando "Fuß" damit verbindet,das er direkt an die Seite seines Herrchen/Frauchen kommen soll.

    Gut mit dem Befehl "Aus" kann man auslegen wie man will!Man kann es natürlich auch durch ein "Nein" oder ähnliches ersetzen!!
    Mein Hund ist auch ausgebildet und der hört zum Beispiel auf "gib ab" wenn er apportiert hat!!!

    Ich denke mal das da jeder Hundebesitzer seine eigene Art der Erziehung hat.

    Gruß Mel

  10. #9
    Lilly
    Hallo Mel,

    sicher hat jeder Hundebesitzer seine eigene Art der Erziehung und jeder berichtet davon - da kanns schon mal zu Differenzen kommen. So wie hier offensichtlich die Sache mit dem Fuß. Wenn ich meine Hunde an der Leine gehen habe, verwende ich nicht immer das Kommando Fuß und zwar deshalb, weil es Situationen gibt, wo ich sie für längere Zeit an der Leine gehen lassen muss. Und ich mute meinem Hund sicher nicht zu, 1 Stunde lang ordentlich und brav bei Fuß gehen zu müssen. Für mich gibt es auf der einen Seite Fuß und auf der anderen Seite gehen an der Leine - ebenfalls auf der linken Seite und ohne zu ziehen aber ohne ständig aufmerksam an meinem Bein zu kleben...

    Auch kenne ich keine Übung, bei der der Hund mit Fuß herangerufen wird. Üblicherweise hat der Hund auf das Kommando Hier zu kommen, vor dem Führer abzusitzen und dann auf Fuß um selbigen herum in die Grundstellung zu kommen. Wie auch immer; vielleicht bin ich da falsch informiert oder ihr habt in Dtld. andere Übungen als wir in Ö. Sicher ist aber, dass der Leinenruck als Erziehungsmethode eigentlich in modernen Hundeschulen nicht mehr empfohlen werden sollte - wenns ganz schlimm hergeht kann der Hund dadurch sogar ein Peitschenschlagsyndrom erleiden.

    Und - ohne dir nahetreten zu wollen: aber bloß weil jemand als Ausbildner tätig ist, heisst das ja nicht, dass er oder sie perfekt ist, oder?! Also ich glaub dir schon, dass du Efahrung hast und wie gesagt haben wir hier offenbar einfach unterschiedliche Ansichten zu der Sache. Ich bin zwar selbst nicht als Ausbildnerin tätig, wage aber zu behaupten, ebenfalls einiges an Erfahrung zu besitzen.

  11. #10
    Basl
    Hallo!
    Also ich muss sagen, dass ich total gegen ,an der Leine rucken' bin. Nicht nur, dass der Hund mit dem Ruck andere Dinge als ziehen verknüpfen kann, kann der Hund auch Schäden am Kehlkopf vom Gerucke bekommen.
    Außerdem muss ich sagen, dass alle Leute die ich kenne und die ihren Hund so erzogen haben, immer wieder rucken müssen, weil der Hund nach einer Weile immer wieder anfängt zu ziehen. Und das verhexte an der Sache ist, dass sich ein Hundmit der Zeit daran gewöhnt und ihm ein Ruck nicht mehr viel aus macht!

    Viel einfacher ist es, einfach stehen zu bleiben. Du schreibst, dass du das schon probiert hast. Wie lange denn? Gerade am Anfang ist es wichtig, geduldig zu sein, weil man nur sehr langsam voran kommt. Also stehen bleiben, warten bis die Leine locker ist oder wenn der Hund nicht der Gleichen tut langsam zurück gehen. Mein Hund war auch ein echtes Zugpferd und hat mit dieser Methode gelernt, ordentlich zu laufen!

    Tschüss Basl mit AmStaff Trixi

  12. #11
    bonnym bonnym ist offline
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    4
    Hallo Holger,

    also bitte kein Leinenruck. Es wird noch vielfach empfohlen, aber es ist kein gutes Mittel der Hundeerziehung. Der Kontakt zum Hund ist sehr wichtig bzw die Aufmerksamkeit seines Hundes zu bekommen. Es ist Arbeit. Der Mensch will sofort eine Reaktion seines Hundes und weiß sich dann nur zu helfen, indem er an der Leine ruckt. Aber wie ist es später wenn der Hund im Freilauf ist oder Fuß gehen soll ? Hier hat man nicht die Möglichkeit eines Leinenrucks. Und außerdem: weiß denn der Hund was es soll ? Ich denke vielfach nicht. Außerdem mal an den Kehlkopf des Hundes denken. Also die Leinenführigkeit kommt nich von selbst und vielleicht kommt man in 20 Minuten nur wenige Meter, aber die Arbeit zahlt sich aus, denn es ist immer schwerer ein einmal eingeübtes negatives Verhalten wieder abzutrainieren als von Anfang an gut zu arbeiten. Der Hund ist ja noch jung und man sollte mehrere kleine Einheiten am Tag üben. Nicht nur der Hund, sondern auch der Mensch sollte konzentriert sein. Konkret würde ich raten einen "Aufmerksamkeitsbefehl" aufzubauen wie z.B. "Schau". Es ist wichtig, dass ihr Hund aufmerksam ist und das Sie ihm auch klar machen, was verlangt ist. Auch der Name des Hundes sollte positiv besetzt sein. Außerdem mal überlegen was für den Hund eine Art Superbelohnung ist. Sicherlich eine hohe Stimme, Streicheln, Leckerchen, Superspielzeug mit "Superleckerchen" (z.B ein altes Federmäpchen mit frischem Rindfleisch in Stücken etc). Je nachdem auf was ihr Hund anspricht.
    Das "Schau" kann man aufbauen, indem man den Namen des Hundes ruft - er schaut - und man sagt "Schau" und ein Lob danach . Oder der Hund schaut einen von selbst an und man sagt "Schau" .. "fein!".
    Beobachten Sie Ihren Hund ganz genau beim Gehen an der Leine. Kein noch so leichtes Ziehen wird geduldet.
    Setzen Sie den Hund neben sich ab und gehen los. Motivieren Sie dabei Ihren Hund sobald sie losgehen (klopfen auf die Oberschenkel o.ä.). Sagen Sie den Namen Ihres Hundes: er wird sicher darauf reagieren, schaut er Sie an und geht gut neben Ihnen: LoB ("Klasse, fein"). Zieht er plötzlich woanders hin: nicht an der Leine ziehen, sondern wieder: Name (oder wenn schon gefestigt: "Schau") oder einfach mal den Weg des Hundes kreuzen (alles bitte mit durchhängender Leine: also schnelle Reaktionen sind gefragt): nicht jedoch umrennen, sondern einen beherzten Schritt in die Laufrichtung. Der Hund wird dadurch wieder aufmerksam: wieder "Schau" oder "Fein" - je nachdem was Sie für einen Befehl aufbauen. Oder einfach mal vom Hund zurücktreten, also mit Blick zum Hund, aber rückwärts gehen. Aufmuntern, Action: der Hund wird Ihnen folgen und in allem immer Loben (nicht überdosieren, aber der Hund muß erkennen was Sache ist).
    Goldene Regel: der Hund darf beim Ziehen nie Erfolg haben. d.h. z.B. der Hund möchte gern zu einer Duftmarke seines Vorgängers und zieht sie dorthin: der Hund lernt: durch Ziehen komme ich zum Erfolg. Beobachten Sie mal ganz genau wo der Hund sich durch Ziehen an der leine durchsetzt. Also der Hund zieht: vielfach hilft auch einfach stehenzubleiben. Die Leine ist gespannt, der Hund kommt nicht weiter. Sobald er sie anschaut oder den Zug aus der Leine nimmt (Fein) geht es weiter. Wenn der Hund auf Ihr Ansprechen nicht reagiert und schnüffelt irgendwo: dann einfach mal auf die Urinmarke des Vorgängers drauftreten. Vor den Hund treten: Aufmerksamkeit einfordern (aufpassen ! ich habe Dich angesprochen)
    Vielfach geht der Hund mit seinem Herrchen spazieren, beobachten Sie mal andere Hundebesitzer. Entscheidend ist immer die Konsequenz und das der Hund mit einem nicht erwünschten Verhalten NIE Erfolg hat. Sie entscheiden wo es langgeht und nicht der Hund.
    Bei meinem Hund mache ich es z.B. so: wenn z.B. ein Familienmitglied auf der Straße entgegenkommt bellt sie natürlich vor Freude und zieht an der Leine. Ich bleibe dann stehen, auch wenn sie noch so ein Theater macht, es geht nicht weiter, sie hat keinen Erfolg. Sie weiß genau, dass sie kehrt machen und mich anschauen muß, dann geht es weiter (den Befehl "Schau" brauche ich gar nicht mehr zu geben). Sie schaut mich an ("fein") und wir gehen weiter, solange sie ordentlich geht, kommt sie voran. Sobald sie zieht, bleibe ich wieder stehen und es geht von vorne los. Hunde verstehen sehr schnell um was es geht, wenn der Mensch auch weiß es ihnen beizubringen. Sicher ist es mühsam, aber bitte mit Liebe, Verstand und Lob arbeiten.
    also zusammengefaßt:
    mögliche Ansätze sind:
    - stehen bleiben (bis der Hund sie anschaut- ggfls. nach Aufforderung; den Zug aus der Leine nimmt)
    - Aufmerksamkeit üben (Befehl konditionieren)
    - loben für gutes Verhalten: gutes Laufen an der Leine
    - auch mal den Weg schneiden, vor den Hund treten, um wieder Aufmerksamkeit zu bekommen
    - jedes Anschauen mit Lob quittieren: viele machen den Fehler immer nur negatives Input zu geben und nehmen alles was der Hund gut macht als selbstverständlich

    Es ist Arbeit und auch nicht so einfach zu beschreiben, sie kommen anfänglich sicher nicht so weit, aber nicht die Quantität, sondern die Qualtität ist entscheidend. Außerdem die positive Mensch-Hund-Beziehung, die Bindung zum Hund und umgekehrt. Ein Hund ist jedoch kein Mensch. Viele vermenschlichen den Hund, was zu Problemen führen kann. Vergessen Sie Leinenruck und ähnliches. Arbeiten Sie auf Ihrem Spaziergang mit Ihrem Hund und verstärken Sie die Bindung. Natürlich sind die Umweltreize häufig interessanter als der Mensch. Der Mensch geht meistens nur mit dem Hund spazieren und das war´s. Der Hund muß erkennen: mein Herrchen ist viel interessanter: z.B. Sachen verstecken und apportieren lassen.

    Zum Scheiße fressen o.ä. Grundsätzlich sollte man eine Unterscheidung machen zwischen Pfui = der Hund darf es grundsätzlich NIE haben und AUS = etwas aus dem Fang geben. Es ist nicht so ganz einfach, z.B. Kuhfladen sind recht attraktiv. Es kommt auf den Hund drauf an. Bei meinem Hund hat es ausgereicht ein böses "PFUI" zu rufen und eine Blechdose mit Steinen daneben zu werfen (natürlich auch wieder mit LoB verbunden, wenn der Hund davon abgelassen - hilfreich ist auch ein Alternativangebot: ein Klasse Spielzeug o.ä. : wiederum auch hier dem Hund etwas Besseres anbieten). Hat man jedoch einen Hund, der sich nicht leicht erschrecken läßt muß man sich anderes überlegen.
    Das "Aus" aufbauen und durch ein Ersatz das Interessante uninteressant machen. Auf keinen Fall hinter dem Hund herrennen (Sicht des Hundes: juhuu, mein Herrchen spielt fangen mit mir).
    Der Hund hat etwas im Maul und soll es "AUS"-geben (darf es aber grundsätzlich haben). Schnauzenübergriff, die Sache aus dem Maul rausholen, AUS sagen und loben.
    Also wiederum: das Aus nicht mit Bestraftung verbinden, sondern auch eine positive Handlung folgen lassen: egal wie (hier auch mal variieren), z.b. Stöckchenspielen o.ä. Das "Aus" ist ja uninteressant, wenn man dafür nichts anderes bekommt.

  13. #12
    Fido Fido ist offline
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    Mar 2002
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    79
    Super!!
    Es ist doch immer wieder eine wahre Freude, wenn man etwas von Profis lesen darf. Schade nur, dass es oft nicht angenommen wird!

  14. #13
    Adara Adara ist offline
    Muck Muck :)
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    Zitat Zitat von tine5574
    hallo,
    ich habs folgender maßen gemacht:
    lilou durfte nie an ziehen, also wenn du mit ihr an der leine gehts und egal wann sie zieht sie darf es nicht (konsequent sein, sonst funktioniert es nicht). wenn du also mit ihr gehst ziehst du sie immer auf kniehöhe zurück, also so wie sie eigendlich fuss lauffen sollte. wenn sie auf kniehöhe ist und in dem moment wo sie nicht zieht sofort loben, loben ,loben. wenn sie dann wieder nach vorne zieht, wieder zurück und ..... das weisst du ja. und ja auch wenn der heimweg dann sooo lange dauert, sorry aber DIE zeit musst du dir nehmen.
    du kannst auch mal ne kurfe einbauen, so muss sie besser auf dich aufpassen, also ruhig mal die richtung wechseln.
    so hab ich es mit lilou gemacht und wenn du es wirklich konsequent durchziehst hast du bald erfolg.
    wenn du es natürlich nur manchmal oder wenn du es machst dich dabei nicht "richtig" machst brauchst du dafür ewig lange.

    wegen den mäusen (bei lilou war es scheiße, igitt!!!) habe ich es mit ner blechdose (gefüllt mit einer kette) gemacht. die scheppert ziemlich wenn du sie in ihre richtung wirfst und sie erschrickt sich.

    du bekommst aber sicher noch andere "anregungen" denn jeder hat es seinem hund ja andes beigebracht.
    such dir die methode raus die dir am besten zusagt.

    viel glück

    christine
    Hallo!
    Sorry, wenns jetzt oberlehrerhaft klingt, aber wollte das noch unbedingt schreiben *g*
    ZUr Konsequenz hab ich gelernt, dass zu viel nicht gut ist! Am Anfang sollte man natürlich sehr konsequent sein, aber wenn das gewünschte Verhalten dann gelernt ist, darf man nicht von jetzt auf gleich aufhören zu loben oder gegen zu ziehen. Kommt nämlich keine Bestärkung mehr, dann wird das Verhalten genausoschnell wieder gelöscht, wie es gelernt wurde. Besser ist, wenn man erst häufig lobt/zieht, und es dann langsam reduziert. Auch wenn der Hund schon älter ist und es an sich können sollte, sollte man dennoch gelegentlich wieder loben. So dauert es zwar insgesamt länger, bis man einen Erfolg erzielt, aber das gewünschte Verhalten bleibt länger erhalten und vor allem wird es nicht gelöscht. Der Nachteil an der absoluten Konsequenz ist nämlich, dass das nur funktioniert, wenn du das dein Leben lang so machst. Das wird für den Hund dann Ritual, dass er gelobt wird. Aber irgendwann soll es ja auch mal gelernt sein, man will ja schließlich nicht noch einen 15 Jahre alten Hund loben, wie toll er etwas macht, das er schon ewig macht. Aber lässt man es irgendwann sein, weil man meint, der Hund kann es, bleibt das Verhalten aus, da der Hund auf Belohnung wartet, aber keine kommt. Daher schon viel loben, aber nicht immer!
    Ich weiß, jetzt sagen wieder welche: Ja ja, die Pädagogen (studiere auf Lehramt). Ich nehme gerade an einer Vorlesung zum Thema "Lernen und seine Bedingungen" teil. Diese bezieht sich sowohl auf das Lernen von Tieren wie Menschen. Und da haben wir auch das Verstärkungslernen durchgenommen. Ich habs bei meinen Frettchen probiert und es klappt wirklich gut!
    @ tine ich wollte wirklich nicht sagen, dass das nicht richtig ist, was du geschrieben hast. Stimmt ja schon *g* Wollte nur ergänzen, dass man auf Dauer mehr Erfolg haben kann, wenn man teilweise ein Verhalten mal nicht lobt, dafür aber auch mal hin und wieder lobt, wenn der Hund es schon kann *g*

  15. #14
    saem

    Hat nichts geholfen

    Wir haben einen cockerspaniel und der war auch schön heftig am anfang.
    Da hat auch nichts geholfen, und nun hat es sich gelegt. Obwohl s noch besser sein könnte. Er ist jetzt mittlerweile 8 Jahre alt.

    mfg saem

  16. #15
    HorstS HorstS ist offline
    hat nicht nur einen Vogel
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    Ziehen, diverse

    Holger, der "Fußstopper" funktioniert zwar, aber bei einem kleinen Hund kannst Du gar nicht so vorsichtig treten, dass Du ihm nicht unbeabsichtigt weh tust. Bei unseren ausgewachsenen Schäferhunden habe ich den "Hackentrick" auch angewendet, aber es gibt elegantere Lösungen.
    Der Fußstopper ist meist genau so eine Affekthandlung, wie dem Hund in den Nacken oder an sonst eine Stelle zu greifen, die man gerade triftt, statt über die Schnauze, wie es eigentlich richtig ist.
    Wichtig zum bei Fuß laufen ist aber, dass der Hund seine Bedürfnisse befriedigen kann. Die Methode, wie mein Vater sie früher praktizierte: Stachelhalsband, nicht schnuppern lassen, den Hund kaum von der Leine lassen und dann erwarten, dass der Hund von Anfang bis ende des Spaziergangs bei Fuß geht, das kann nix werden.
    Ich versuche, wenn der Hund gerade ganz aufgeregt aus der Haustür gestürmt ist, gar nicht erst, Fuß durchzusetzen. Ziehen darf er natürlich auch nicht. Aber bei Fuß, als Kommando, nutze ich nur, wenn es wirklich notwendig ist, z.B. in der Fußgängerzone usw., dann aber konsequent.
    Ansonsten gibt es möglichst Freilauf.
    Thema Kadaver oder Scheiß fressen: Aus Sicht des Hundes ist das Nahrung. Dass er die nicht auf nimmt, ist zwar ein wünschenswertes Erziehungsziel, steht aber erst mal hinten an. Wenn ich gerade daneben stehe, dann kann ich es natürlich unterbinden (mit Pfui - Aus ist was anderes!). Wenn ich nicht daneben sthe, halte ich die Klappe. Kommandos, die man nicht durchsetzen kann, gibt man gar nicht erst!

  17. #16
    Pepper Pepper ist offline
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    15
    Hallo,

    mit meinem vierjährigen Rottweiler hatte ich lange lange auch das Problem.

    Bei mir half nur Ausdauer...und das über Jahre hinweg !!!

    Ich kann dir folgenden Tip geben..so wie auch einige andere hier in diesen Threat.

    Zieht dein Hund, dann bleib stehen !!!
    Es kann schon ab und an einige Zeit dauern, bis er sich zu dir umdreht und denkt..Hey was ist da hinten los?
    Kommt er zu dir, dann lob ihn kurz und geh weiter.
    Wichtig ist das du dabei wirklich konsequent bist. Ich weiß wie schwer und nervig das sein kann und das aus einem kurzen Spaziergang schnell eine Stunde werden kann.
    Nur gewöhn es ihm jetzt wo er noch jung ist UNBEDINGT ab !!!
    Ein 60kg schwerer Rottweiler so wie in meinem Fall, kann auf Dauer echt zum Horror werden!

    Mit dem kurzen aber energischem Ruck ist so eine Sache.
    Ich kenne einige Hund die auf Dauer "stumpf" gegen diese Methode werden, wenn man es nicht richtig einsetzt und dann reagiert er nur noch mit ziehen darauf.

    Du solltest dir auch überlegen, wie lange du das Wort "bei Fuß" schon anwendest. Benutzt du es schon einige Zeit und er reagiert nicht darauf, dann ist das Wort für Ihn schon "ausgelutscht". Du hast es benutzt und er zieht weiter. Also hat das Wort bei Ihm an Bedeutung verloren. Es ist ihm völlig schnuppe, denn er ist bislang ja immer damit durchgekommen.

    Überlege dir, ob du nicht ab jetzt ein anderes Wort wie "Hier" anwendest. Sei von da an aber auch konsequent, damit er lernt das er bei diesem Wort mit seinem ziehen nicht durchkommt.


    Ich wünsche dir viel Glück,

    lg Steffi

  18. #17
    HorstS HorstS ist offline
    hat nicht nur einen Vogel
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    71

    Hundekommandos, bitte kein Chaos

    Nichts gegen die Idee, ein "ausgelutschtes" Kommando durch ein neues zu ersetzen - ich halte es für Unsinn, aber versuch es mal.
    Aber nicht mit "hier", das benutzt du ja schon für was anderes. Wenn aber dieses Kommando bis jetzt noch nicht benutzt und befolgt wird, dann wird mir einiges klar.
    Oder welche Kommandos kennt der 60-Kilo-Bolide denn?
    Zum Thema Kommandos kann ich immer nur eines sagen: Es gibt Grundkommandos, an die man sich halten sollte. Fuß, Sitz, Platz, Bleib, Aus, Pfui. In der Schutzhundausbildung gibt es noch ein paar andere, in anderen "Fachrichtungen" sicher auch. Entscheidend ist aber, dass die auch bei vielen Laien bekannt sind. Die Frage, auf welche Kommandos der Hund hört, stellt sich dann gar nicht. Wenn ich einen simplen Spaziergang mit anderen Kommandos mache, muss ich mich schon umstellen, will ich nicht.
    Stellt Euch vor, Euer Hund hört auf Komm Mit, Setz dich, Leg dich usw. Wenn sich jemand anderes um den Hund kümmern muss, z.B. nach einem Unfall, wird es schwierig.
    Ich hatte mit meinem Schäferhund den Fall, dass ich ihn von der Bergwacht retten lassen musste. Da wäre es fatal gewesen, wenn die Helfer erst noch mit den Hundekommandos hätten experimentieren müssen.
    Und zum Abschluss: Kommando heißt Kommando, und ist auch so gemeint! Lieb bitten und basisdemokratisch ausdiskutieren, das kommt bei Hunden nicht gut an. Ein Kommando wird dann gegeben, wenn es sich auch umsetzen lässt. Ich rufe z.B. bei der Ausbildung nie hier, wenn ich sicher bin, dass der Hund gerade sowieso nicht kommt.

  19. #18
    Lilly
    Ich kann nur nochmal auf die Sache mit dem "Fuß" hinweisen: Fuß ist das Kommando wo der Hund möglichst eng und aufmerksam neben dem Halter gehen sollte - wichtig ist das, wenn man mit dem Hund durch eine Menschenmenge muß, über eine Straße geht oder einem andere Menschen/Hunde entgegen kommen, die der Hund nicht beachten soll. Wenn das Kommando nur für den Alltagsgebrauch benutzt wird, muß es sicher nicht so perfekt ausgeführt werden, wie bei Hunden die Prüfungen ablegen und/oder im Hundesport aktiv sind, aber kennen sollte der Hund das Kommando schon.

    ABER der Hund sollte nie permanent an der Leine Fuß gehen. Hunde können sich nur eine sehr begrenzte Zeit lang konzentrieren - zu langes Ausführen ein und desselben Kommandos über längere Zeit hinweg richtet eher Schaden an, als das es hilft.

    Deswegen halte ich das Kommando Fuß gegen Leinenziehen nicht für ideal. Der Hund soll lernen, locker an der Leine zu gehen, ohne ständig bei Fuß zu sein - man kann den Hund nicht immer wenn er an der Leine ist auch bei Fuß gehen lassen!

    Die beste Methode für mich ist noch immer: konsequentes stehenbleiben sobald die Leine gespannt ist, warten (ohne den Hund zu locken) bis er sich wieder ein Stück zurückbewegt und die Leine daher nicht mehr gespannt ist, dann loben und weitergehen, solange bis er wieder vorzieht. Das ist sicher mühsam, aber wenn man das konsequent durchzieht, stellt sich sicherlich Erfolg ein. Unser jüngerer Hund war ja auch ein "Zieher" - bei dem hat das ganz gut geklappt.

    Wichtig vielleicht auch: diese Flexileinen fördern ein ordentliches Gehen an der Leine meiner Meinung nach auch nicht gerade, da der Hund ja ein wenig ziehen muß, damit er mehr Leine bekommt...

  20. #19
    Pepper Pepper ist offline
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    Lieber Horst,
    das "hier" war einfach nur ein Beispiel !!!

    Wenn mein Hund zu mir kommen soll und ich ihn rufe verwende ich das Wort "Komm".
    Denn auch ich habe damals den Fehler gemacht meinen Hund mit "hier" zu rufen und dabei nicht konsequent genug war. Was Wort "hier" hatte damit seinen Bedeutung verloren.
    Welches Wort du benutzt ist dem Hund absolut egal, er versteh nur seine Bedeutung !!!

    Ich halte die Flexileinen bei "Ziehern" auch für absolut ungeeignet. So wie Lilly schon sagt, wird der Hund angeregt zu ziehen um voran zu kommen.

  21. #20
    Junemond01 Junemond01 ist offline
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    26

    leine ziehen...

    hallo,

    hast du schon mal probiert ob dein hund auf handzeichen oder "klikkern" besser reagiert bzw "zuhöhrt"?
    flexi leinen sind (meine meinung) das unsinnvollste was ich kenne!

    lg

  22. #21
    Baileys
    Hallo

    Zum Thema Aufmerksamkeit kann ich noch folgenden Tip geben.

    Beim Spazieren gehen nicht nur Kurven uns so einbauen, sondern auch die Geschwindigkeit wechseln.
    Wenn ich mit meiner Hündin "Fuß" übe, dann nehme ich sie an die Leine und gehe ein paar Meter normal, dann mal schneller oder langsamer, Ich mache dies ohne Vorankündigung. Ich begleite mein tempiwechsel aber mit dem Komando "Fuss" als Hilfe.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mein Hund dann doch sehr aufmerksam aufpasst und besser auf mich reagiert.

    hilfreich istes auch, dass der Hund sich vorher austoben kann.
    Wir haben neben unsre Grundstück eine eingezäunte "Spielwiese", dort spiele ich erst eine zeitlang mit Bailey Ball und komme dann zum "Ernst".

    Hoffe ich konnte weiterhelfen

  23. #22
    Sharo Sharo ist offline
    Mitglied
    Registriert seit
    Dec 2004
    Beiträge
    5
    Hallo,

    bei uns war neulich auch ein Hundetrainer, da unsere Neufidame auch gerne zieht.

    Wir haben es jetzt mit dem Halti super hinbekommen (ist aber denke ich, nix für einen so jungen Hund?) und folgenden Tips:

    Wenn der Hund zieht, sofort stehenbleiben, damit der Hund merkt, trotz Ziehens komt er nicht ans Ziel.
    Solange stehenbleiben, bis der Hund wieder zu Dir zurückläuft, dann loben!

    Auf keinen Fall an der Leine zurückziehen, wurde uns gesagt.

    Auch "Fuss" nur sagen, wenn er Fuss geht.

    Wen er ruckartig zurückgezogen wird+Fuss gesagt wird, sei das ganz falsch---denn der Hund muss ja erstmal lernen, was FUSS überhaupt ist.

    Und natürlich den Hund lernen, dass er auf Dich aufmerksam sein muss-das kannst Du mit Leckerlis üben-Du rufst ihn beim Gassigehen und wenn er hört, gibt es Leckerlis

    Auch solltest Du öfters während dem Laufen den Hund SITZ machen lassen bzw ruhig einfach mal in eine andere Richtung laufen.

    Gruss
    Sharo

  24. #23
    melli01 melli01 ist offline

    Registriert seit
    Jun 2010
    Beiträge
    206

    Hund zieht an der Leine

    Mein Hund hat wo er klein war auch andauernd an der Leine gezogen.Mir hat man in der Hundeschule gesagt ich soll einfach einen Richtungswechsel machen.Und das hat super geklappt.Ich bin dann plötzlich nach links oder nach rechts oder zurück gegangen.Das hat nach einiger Zeit super geklappt.Wichtig immer loben.Und konsequent sein.

  25. #24
    ShadyLady ShadyLady ist offline
    *vorsicht giftig*
    Registriert seit
    Apr 2008
    Beiträge
    4.628
    Huhu melli,

    schau mal auf das Datum der Threads die du ausgräbst. Dieser ist von 2004 und die davor waren auch älter...

    Ich denke nicht, dass der Ersteller das noch liest...

    LG

  26. #25
    melli01 melli01 ist offline

    Registriert seit
    Jun 2010
    Beiträge
    206

    Auf Beiträge achten

    Sorry,habe nicht aufs Datum geachtet.Bei mir standen sie unter neue Beiträge.Brauchst ja nicht lesen.

 

 

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