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Negative Vorkontrolle - Tieschutzhund

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    Morimimon Morimimon ist offline

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    Negative Vorkontrolle - Tieschutzhund

    Hallo ihr Lieben, ich habe mich hier angemeldet, weil ich gerade erst perplex, traurig und auch etwas verärgert bin. Wir (mein Mann und ich, beide ü30) haben nach unserem Umzug im August endlich die Möglichkeit einen Hund zu adoptieren. Das ist ein lange gehegter Wunsch von uns. Nun sind wir aus der Stadt in den landlichen Raum/auf's Dorf gezogen, haben eine über 100 qm große Wohnung im Erdgeschoss, mit Terrasse, Feld hinter dem Haus und Wald ringsherum. In der Nachbarschaft gibt es zudem eine Hundeschule und genügend soziale Kontakte (hundetechnisch). Wir wandern viel und ich bin freiberuflich von zu Hause tätig, der Hund müsste nicht einmal für längere Zeit alleine bleiben. Ein 11 Jahre alter Kater wohnt auch bei uns (Wohnungshaltung). Dieser hatte bis vor anderthalb Jahren auch eine Partnerin, die wir leider an Krebs verloren haben. Kinder haben und wollen wir nicht. Wir waren vor einigen Jahren bereits Pflegestelle für einen TSV und hätten den Hund auch behalten, aber erstens war unsere 2-Zimmer-Wohnung in der Stadt damals nicht ideal und zweitens war unsere damalige Katze (also die verstorbene Partnerin) nicht wirklich begeistert, weshalb der Hund in eine liebe Familie vermittelt wurde. Unser Kater, den wir noch haben, hat kein Problem mit Hunden, braucht halt nur ein bisschen Zeit. Nun haben
    wir uns, aufgrund der guten Erfahrungen mit dem damaligen TSV, natürlich nach einem Tierschutzhund umgesehen und wurden auch fündig. Es sollte erst um einen "rohen" Welpen gehen, in den wir uns verliebt hatten. Dieser sitzt allerdings noch in Ungarn im Shelter. Nun hatten wir intensiven Kontakt mit dem TSV und die Vorkontrolle stand an - wir dachten eigentlich, das wird kein Problem, denn wo sind die Bedingungen für einen Hund besser als bei uns? Bei dem langen Gespräch mit der VK-Frau sind wir selbst zu dem Schluss gekommen, dass ein "roher" Welpe ohne jegliche Lebens- und v.a. auch Katzenerfahrung für uns eher nicht geeignet wäre, was wir dem TSV dann auch mitteilten. Daraufhin kam nur die Antwort, dass sie uns zu einem gefestigterem Hund raten würden, der das Leben im Haus schon kennt. Alles klar, gemeinsamer Nenner. Diesen Hund oder besser Hündin hatten wir dann einige Tage später auch gefunden. Ein ein Jahr altes Mädchen aus Rumänien, in der Pflegestelle angekommen, etwas schüchtern, aber sehr vershcmust, katzenerfahren und gefestigt im Wesen. Braucht eine Bezugsperson und viel Aufmrksamkeit, alles schien perfekt. Die Hündin wollte wir gerne kennenlernen und planten einen Wochenendtrip nach Bayern, wollten sogar dort übernachten, um zwei Tage mit ihr zu haben. Nun kam gestern tatsächlich die Nachricht von der Pflegestelle, dass die Vorkontrolle, die bei uns war, negativ ausgefallen sei und es ihr leid täte, da auch sie nach unseren Telefonaten große Hofnfung in uns gesetzt hatte. Von einer negativen VK wussten wir nun so gar nichts! Auf Nachfrage beim TSV hieß es nun, dass sie uns eher eine Zweitkatze (!!) ans Herz lgen würden, da ja damals der Hund (ich wiederhole, für den wir Pflegestelle waren!) "so schnell wegmusste" weil er sich mit unserer (mittlerweile verstorbenen!!) Katze nicht vertrug. Was uns den ersten Schlag verpasste, denn man hatte uns offenbar nicht ganz zugehört. Das bestätigte sich, als es hieß, die Erlaubnis vom Vermieter wäre noch nicht da. Ja, weil sie auf dem Postweg war, zum Zeitpunkt der VK und erst zwei Tage später eintraf. Wieder nicht zugehört. Sehr persönlich nahm ich letztendlich die Unterstellung, dass angeblich nur mein Mann "Lust auf den Hund hätte", obwohl ich die Bezugsperson sein würde. Ich wünsche mir seit Jahren nichts anderes, als einen Hund aufzunehmen - ich dachte ich spinne. Warum sie das annahm? Nun ich denke, weil ich es war die die Frage stellte, was passieren würde, wenn der Hund sich auch nach einiger Eingewöhnungszeit NICHT an das Leben mit und bei uns gewöhnen würde. Wenn Unsauberkeit oder extremes Bellen bliebe, weil Auslandshund über die man nichts weiß, nun mal nicht immer zu Familienhunden werden. Ich finde sehr wohl, dass dies eine berechtigte Frage ist. Für die VK-Frau wohl eine skeptische Frage zuviel. Ich frage mich ernsthaft, was sie hätten haben wollen - eine Familie, die ihnen das Blaue vom Himmel erzählt und nach 8 Wochen wegen "einer Allergie der kleinen Tochter" den Hund wieder abgibt? Wollen sie beschönigte Angaben? Menschen, die nicht vorausschauend denken und auf gut Glück "irgendwas" adoptieren? Wir sind sehr traurig enttäuscht und fühlen uns perönlich denunziert, da wir jetzt offenbar keine Chance mehr haben, einen Tierschutzhund zu adoptieren. Dazu muss ich sagen, dass wir uns pauschal noch bei einem anderen TSV "beworben" hatten. Da ging es allerdings nicht um einen bestimmten Hund, sondern um den Fall "wenn etwas Passendes dabei sein sollte". Diese VK verlief einwandfrei. Jedoch scheint diese Person, die uns als negativ einstuft, für die meisten Pflegestellen und Vereine in Deutschland tätig zu sein und die gesteht uns nun maximal eine Katze zu (ja, diese Aussage macht mich noch immer sauer)... Habt ihr Tipps und Ratschläge, war die Entscheidung richtig? Was sollen wir tun, doch zum Züchter gehen? Oder aufgeben? Danke an alle, die diesen endlos langen Text lesen und einen Rat für uns haben.

  2. #1
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