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Woher bekomme ich ein Tier?

  1. #1
    Christin85 Christin85 ist offline
    Domtöse
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    Woher bekomme ich ein Tier?

    Woher bekomme ich ein Tier?
    Vor der Anschaffung eines Tieres ist jeder Mensch verpflichtet, sich über die Bedürfnisse seines zukünftigen Haustieres klar zu werden und sich über Haltungsansprüche zu informieren. Dazu gehört es auch zu wissen, worauf beim Kauf eines Tieres zu achten ist. Jeder muss für sich selbst überlegen, wofür er sich entscheidet. Mit folgenden Stichpunkten möchten wir dabei helfen.



    Der gute Züchter – woran erkenne ich den?

    Die meisten Haustiere, die vom Züchter stammen, sind sicherlich Hunde. Inzwischen gibt es auch Zuchtverbände anderer Tierarten, der Text ist deshalb allgemein gehalten und kann nicht immer eins zu eins übertragen werden.


    - es handelt sich um einen, bei einem Zuchtverband eingetragenen Züchter, er kann die Papiere seiner Zuchttiere nachweisen (außerdem: Gesundheitszeugnisse, Wesensbeurteilung). Jeder Käufer muss sich vor dem Gang zum Züchter informieren, welche Rasse zu ihm passt und auf welche Zuchtverbände er vertraut!

    - Die Jungtiere werden nicht isoliert und eingesperrt gehalten, sondern haben viel Sozialkontakt zu Menschen/Artgenossen, evtl. anderen Haustieren. Sie leben im Haushalt des Züchters.

    - Die Mutter ist im zuchtreifen Alter und hat nicht mehr als die zugelassene Anzahl an Würfen pro Jahr.

    - Die Elterntiere, zumindest aber die Mutter, ist vor Ort, zeigt im Umgang mit ihren Jungtieren ein offensichtlich „normales, bzw. ausgeglichenes“ Verhalten (bei Hunden: Die Mutterhündin lässt sich anfassen!)

    - Die Jungtiere dürfen auch vor der Übernahme regelmäßig besucht und angefasst werden (keine Ausreden wie Infektionsschutz o.ä.). Die Tiere dürfen auch direkt an ihrem Aufenthaltsort angesehen werden, Misstrauen ist angesagt, wenn die Jungtiere vom Züchter geholt und woanders gezeigt werden.

    - Es ist nur ein aktueller Wurf und nur eine Zuchtrasse „im Angebot“

    - Der Züchter macht einen routinierten und sachkundigen Eindruck und kann mit seinen Tieren umgehen, er nimmt sich Zeit und kann alle Fragen ausführlich beantworten.

    - Alle vorhandenen Tierunterkünfte sind sauber, die Tiere machen einen gepflegten und vom Wesen her ausgeglichenen Eindruck, wirken keinesfalls kränklich, unter- oder überernährt. Je nach Tierart (bitte vorher erkundigen) sind die Elterntiere gültig geimpft und regelmäßig entwurmt (dem Impfpass zu entnehmen).

    - Die Jungtiere werden nicht zu früh von der Mutter getrennt und abgegeben und verhalten sich neugierig und aufgeschlossen, wie es für die jeweilige Art typisch ist.


    Der gute Zoofachhandel – woran erkenne ich den?

    Auch wenn ein Zooladen auf den ersten und sogar auf den zweiten Blick einen seriösen
    Eindruck macht, so sollte man dennoch immer bedenken, dass man nur das zu sehen bekommt, was man als Käufer sehen soll. Man weiß nicht, aus welchen Quellen die dort verkauften Tiere stammen. Und vor allem: Für jedes verkaufte Tier steigt der Umsatz und die Nachfrage, für jedes verkaufte Tier rückt mindestens ein weiteres nach.


    - je größer das Angebot, desto mehr spezialisierte Fachkräfte müssen zur Verfügung stehen, das gilt vor allen Dingen bei Zooläden, die Reptilien, Spinnen und andere Exoten anbieten.

    - Im Geschäft arbeitet Fachpersonal (nachfragen ist natürlich erlaubt).

    - Die Tiere werden erst ab einem bestimmten Abgabealter abgegeben (der Käufer hat sich darüber zu informieren).

    - Die Tiere sind zuverlässig nach Geschlechtern getrennt (bei Jungtieren ist das v.a. für Laien schwer zu erkennen!).

    - Das Personal berät ausführlich, fragt nach, wie das Tier gehalten werden soll. Gesellschaftstiere (z.B. Kaninchen, Meerschweinchen etc.) werden nicht einfach so einzeln verkauft. Fragen können ausführlich beantwortet werden.

    - Im besten Fall erlebt man auch, dass einem Kunden vom Kauf eines Tieres abgeraten wird, bzw. angeraten wird, seine Haltungsbedingungen erst zu optimieren, bevor ein Tier angeschafft wird.

    - Tiere werden an Jugendliche unter 16 Jahren nicht verkauft.

    - Die Tiere haben viele Rückzugsmöglichkeiten, wirken aufgeweckt und sind neugierig. Vielfach fehlen Verstecke, weil die Tiere ja gesehen werden sollen.

    - Einzeltiere werden auch einzeln gehalten (z.B. erwachsene Goldhamster).

    - Alle Fragen bezüglich der Geschlechtsreife, der Lebenserwartung u.a. können sofort beantwortet werden.

    - Die Tierunterbringungen sind nicht zu klein und haben tierarttypische Einrichtung, z.B. Versteckmöglichkeiten, Wasserbad, Klettermöglichkeiten, Strahler etc.

    Das gute Tierheim – woran erkenne ich das?
    Es gibt nur wenig städtische Tierheime, die meisten werden von einem privaten Tierschutzverein über Spenden finanziert. Je nach Vermögen, Größe und Finanzierung unterscheiden sich Tierheime teils erheblich in der „Qualität“. Im Tierheim findet man sowohl geeignete „Einsteigertiere“, als auch echte Härtefälle, die nur für sehr erfahrene Halter geeignet sind.

    - das A und O für die gelungene Übernahme eines Tierheimtieres ist die Beratung, die ausführlich über alle bekannten (positiven wie negativen) Eigenheiten des Tieres aufklären soll. Ziel der Tiervermittlung ist nicht die Vermittlung eines Tieres, sondern die dauerhafte Unterbringung in einem neuen Zuhause, die nicht nur dem Tier, sondern auch den neuen Haltern gefällt.

    - Das Tierheim leistet sich (zumindest ab einer gewissen Größe) mind. einen ausgebildeten Tierpfleger.

    - Das Personal geht offen auf alle Tierheimbesucher zu und kann Fragen ausführlich beantworten.

    - Bei Interesse für ein Tier wird ausführlich nachgefragt, wie es gehalten werden soll. Ansprüche und Eigenheiten des Tieres werden erklärt.

    - Das Tier macht einen gesunden Eindruck, je nach Tierart ist es gültig geimpft, entwurmt und gechipt/tätowiert. Wünschenswert ist bei Abgabe ein kurzer, vorheriger Tierarztcheck. Bei entsprechenden Tierarten wird auch z.B. der Impfpass und die Registrierung gekennzeichneter Tiere (zumindest auf Nachfrage) erklärt.

    - Bei Übernahme eines schwierigen oder kranken Tieres wird viel Zeit investiert und alle bisherigen Bemühungen (z.B. tierärztliche Untersuchungen und deren Ergebnisse; Futterumstellung; Besuche bei Hundetrainern etc.) aufgezeigt. Ein schlechtes Zeichen ist, wenn es weiterführende Bemühungen für das Tier gar nicht gab.

    - An schwierige Tiere kann der betreuende Pfleger Interessenten sicher heranführen, man wird nicht „alleine“ stehen gelassen, das Personal zeigt einen sicheren Umgang mit den anvertrauten, zu versorgenden Tieren.

    - Die Tierunterkünfte sind sauber und die Tiere gepflegt, das Personal ist regelmäßig bei über den Tag immer wieder neu anfallenden Reinigungsarbeiten zu sehen.

    - Kranke, stressanfällige Tiere u.a. sind separat, den Besuchern nicht direkt zugänglich untergebracht.

    - Für jeden Bereich ist eine Quarantänestation eingerichtet, die den Besuchern nicht zugänglich ist.


    Tiere aus schlechten Verhältnissen helfen?!

    Es gibt Situationen, aus denen man Tieren instinktiv sofort helfen möchte, weil sie unter unwürdigen Bedingungen gehalten werden. Dennoch sollte man sich eine solche Übernahme gut überlegen.
    Man sollte niemals Tiere aus schlechten Verhältnissen „raus kaufen“, denn damit unterstützt man den Verkäufer finanziell in seinem Tun. Bestes Beispiel hierfür ist z.B. der „Hunde-Polenmarkt“, für einen verkauften Hund, kann sich der Verkäufer zwei neue anschaffen, um sie dann wieder gewinnbringend zu verscherbeln…

    Auch vielen Privatpersonen möchte man gerne die Haustiere abschwatzen, weil sie furchtbar schlecht gehalten werden. Das macht aber nur dann Sinn, wenn anstelle des Tieres kein neues mehr angeschafft wird.
    Wenn man an der Ursache nichts ändern kann, kann man zwar Symptome heilen, also den geretteten Tieren in diesem Fall helfen, aber es bleibt ein „Fass ohne Boden“.

    Auch man selbst sollte über ausreichend fundierte Kenntnisse verfügen, denn nicht alle geretteten Tiere sind „dankbar und einfach“, sondern machen häufig auch viele ungeahnte Probleme.
    Wem Tiere auffallen, die schlecht gehalten werden, der sollte nicht zögern, dies bei der Polizei anzuzeigen und das Veterinäramt, sowie den örtlichen Tierschutzverein zu informieren.


    Vorsicht bei „reinrassigen Sonderangeboten“


    Häufig liest man in den diversen Anzeigeportalen/Zeitungsannouncen, daß reinrassige Tiere, oder Mischlinge aus bekiebten Rassen, ohne Stammbaum abgegeben werden. Diese liegen im Preis meist zwischen dem, was ein Rassetier mit Papieren kostet, und der Vermittlungsgebühr für Tierheimtiere.
    Eigentlich klingt das ja verlockend – ich bekomme ein reinrassiges Tier, für weniger Geld als beim eingetragenen Züchter, und wer braucht schon Papiere?
    Die Sache hat aber gleich mehrere Haken!
    Ein Punkt, der zum Nachdenken anregen sollte, ist, daß die „Papiere“, also der Stammbaum und ggf. Auszeichnungen von Ausstellungen, gar nicht so teuer sind. Sie machen nicht einen Preisunterschied von mehreren hundert Euro aus.
    Was also macht diese Tiere dann so günstig im Vergleich zu Rassetieren mit Stammbaum?
    Die Antwort lautet meistens leider: Es wird auf Kosten der Tiere gespart. Da werden nötige und sinnvolle Gesundheitsuntersuchungen vor der Verpaarung nicht gemacht (denn die sind teuer). Die Jungtiere werden oft zu früh (um Kosten einzusparen) und ungeimpft/nicht entwurmt abgegeben.
    Und das ist noch das Geringste. Manchmal muß auch das Muttertier einen Wurf nach dem anderen haben, damit es sich rechnet, und es wird an der Qualität des Futters und anderen Zubehörs gespart. Auch wird oft nicht darauf geachtet, ob die Elterntiere überhaupt zuchttauglich und charakterlich geeignet für das Aufziehen von Jungtieren sind. Und die Reinrassigkeit hält sich auch in Grenzen-es genügt ja, wenn das Tier auf den ersten Blick so aussieht, als ob es reinrassig wäre.
    Schlimmstenfalls werden die Welpen billig in osteuropäischen Ländern eingekauft, wo sie in Massen „produziert“ werden. Diese Tiere sind fast immer krank und psychisch schwer angeschlagen.
    Letztendlich zahlen bei dieser Art Käufe zwei drauf: Das Tier und sein Käufer/zukünftiger Besitzer. Denn es fallen unter Umständen hohe Tierarztkosten an, weil das Tier doch nicht so gesund war, wie es erst den Anschein hatte. Das können vorrübergehende Krankheiten sein, aber auch chronische oder tödlich verlaufende.
    Der Verkäufer des Welpen aber macht Gewinn, er hat das Geld ja erhalten und kann weiter „reinrassige“ Tiere produzieren, solange ein Markt da ist und es Menschen gibt, die mehr oder weniger bewusst diese „Sonderangebote“ kaufen.


    Und noch ein tolles Video zum Thema Hundekauf: TASSO e.V. - "Wühltischwelpen"

    Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, wir freuen uns aber über Anregungen und Kritik, um sie nachhaltig verbessern zu können.
    Eine Zusammenarbeit des Teams Forum- Haustiere! (die Kritik und Blumen bitte nicht nur an mich )

  2. #1
    Anzeige Christin85 ist offline

    Woher bekomme ich ein Tier?

    Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?

  3. #2
    Kim Kristin Kim Kristin ist offline
    Hundeliebhaberin
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    hallo !
    also ich würde bei tierheimen auf die sauberkeit der gehege und zwinger achten und bei zoofachhandel auf die größe der käfige usw. schau dir im fachhandel die tiere genau an ob sie vllt angst haben mit menschen in kontakt zu kommen oder i-welche merkmale haben die dir komisch vorkommen !
    auch die sauberkeit des ladens selbst würde ich ich achten !

  4. #3
    _Nadine_x3 _Nadine_x3 ist offline
    Hamstermama :D
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    Aug 2009
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    Lächeln

    Hallo!
    Wenn du einen Hund mit Papieren(Stammbaum ect.)haben möchtest,dann bekommst du den sowieso nur beim Züchter,da kostet der Hund aber ein bisschen mehr..
    Wenn du das nicht brauchst,kannst du auch mal im Tierheim oder bei Hobbyzüchtern nachsehen,schau doch malim Internet nach,..

    Hoffe,konnte dir ein bisschen weiterhelfen..!

    LG Nadine

  5. #4
    Dronnel Dronnel ist offline

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    Hallo,

    also ich kann nur dem zustimmen und Hunde von Züchtern empfehlen. Da ist normalerweise immer alles in Ordnung.

    MfG,
    Martina

  6. #5
    Lui-Mama Lui-Mama ist offline

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    Zitat Zitat von Kim Kristin Beitrag anzeigen
    hallo !
    also ich würde bei tierheimen auf die sauberkeit der gehege und zwinger achten und bei zoofachhandel auf die größe der käfige usw. schau dir im fachhandel die tiere genau an ob sie vllt angst haben mit menschen in kontakt zu kommen oder i-welche merkmale haben die dir komisch vorkommen !
    auch die sauberkeit des ladens selbst würde ich ich achten !
    Hallo Kimmi!
    Dein Beitrag war KLASSE!!
    Züchter geben nicht automatisch die Garantie, dass ein Tier gesund BLEIBT.
    Zunächst einmal sollte man sich GRUNDSÄTZLICH darüber klarsein, welche Rasse Hund man gerne haben möchte.- Also:
    1. Welchen Auslauf könnte er haben, OHNE, dass du andere Menschen in Anspruch nehmen musst?
    2. Wie kommst du selbst mit dieser Hunderasse klar?
    -Bist du ihr gewachsen
    -Bist du bereit, auf Eigenheiten einzugehen
    -Bist du bereit, ziemlich viel Zeit an Erziehung (ggf) aufzuwenden
    -Gibt dein Umfeld die Haltung, die deinem Tier gerecht wäre, her
    -Hast du die finanziellen Möglichkeiten, deinem Tier das zu geben, was es braucht
    -Was machst du, wenn du feststellst, kein wirkliches Interesse mehr an dem Tier zu haben (so etwas kann ja auch passieren oder?)

    Also, das sind Fragen über Fragen und Überlegungen über Überlegungen (dieser Satz hört sich jetzt gerade einmal ein bisschen komisch an, ist aber richtig).
    Man sollte niemals vergessen: Ein Tier kann sich nicht auf unsere Weise artikulieren. Es kann nicht unsere Sprache sprechen.
    In dem Moment, in dem wir uns ein Tier ins Haus holen, haben WIR die Verantwortung für sein Leben (und das schliesst alles mit ein) übernommen.
    Natürlich sind wir auf Wissenschaft und Erfahrungsberichte reduziert; aber zumindest DAS haben wir doch!
    UND AUCH EIN GEWISSES GEFÜHL!
    Ich glaube, man kann sich ziemlich gut darauf verlassen.
    Und bei Zweifeln? Tja. Dann müssen andere Instanzen aktiviert werden.
    Züchter?: Nicht immer, aber meistens ja!
    Tierheim, Notstationen?: Meistens ja!
    Und nicht vergessen: TIERE HABEN EINE SEELE, DIE GENAU SO BETUDDELT UND GELIEBT WERDEN MÖCHTE, WIE DEINE EIGENE!!

    Herzliche Grüsse
    Lui-Mama
    Geändert von Lui-Mama (09-10-2009 um 02:01 Uhr)

  7. #6
    Muggel Muggel ist offline

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    Ich hatte mir 1992 einen Spaniel Mix aus dem Tierheim Trier geholt. Er war ein halbes Jahr alt und als Straßenhund aus Lanzerote, von diesem Tierheim vermittelt worden. Ich hatte Danny 16 Jahre, bis er am 22.1.2008 an Krebs verstarb. Danny war ein lieber,treuer, verschmuster und immer zu Späßen aufgelegter kleiner Freund.
    Da ich so gute Erfahrung mit diesen Hund hatte, wollte ich wieder einen aus dem Tierheim Trier holen, leider hatten die dort nur größere Hunde zum vermitteln. Ich suchte noch in einigen anderen Tierheimen aber es gab keine.
    Dann stieß ich im Internett auf den Verein Hunde in Spanien e.V.
    Ich erkundigte mich dort und mir wurde ein Bild von einer Cocker Mix Hündin, knapp ein Jahr, zugemailt. Meine Frau und ich mußten uns jetzt sofort entscheiden, da dieser Hund in einer Tötungsstation war und diese dort nur 8 Tage verweilen durften, andernfalls wurden sie getötet. Wir sagten zu. Am 11. Mai 2008 konnten wir Sandy dann von der Vermittlungsstelle abholen. Sandy war kastriert und gechipt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, wir waren einige Male beim Tierarzt, die Hündin war untergewichtig, hatte Flöhe und Milben und mußte nachgeimpft werden, haben wir aber jetzt wieder einen tollen Hund, der uns hoffentlich auch soviele Jahre Freude bereiten wird wie unser Danny

  8. #7
    ROLU ROLU ist offline
    HALLO!!!
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    Hi Christin!

    Ich würde immer Tiere aus dem TIERHEIM
    nehmen!!
    Weil die Tiere dort SEHR leiden

  9. #8
    93Benjamin 93Benjamin ist offline
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    Ich hab das Gefühl hier versteht niemand den Sinn der "Woher bekomme ich ein Tier?" Threads.

  10. #9
    Lui-Mama Lui-Mama ist offline

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    Zitat Zitat von 93Benjamin Beitrag anzeigen
    Ich hab das Gefühl hier versteht niemand den Sinn der "Woher bekomme ich ein Tier?" Threads.
    Nö. So richtig nicht (glaube ich; meine ich von mir zu wissen...).
    Aber ich bin ja sowieso ein wenig dusselig mit solchen Sachen, weisst ja.
    Könntest du mich aufklären? Habe ich da wieder ´mal etwas überlesen?

    Liebe Weihnachtsgrüsse
    Lui-Mama

  11. #10
    93Benjamin 93Benjamin ist offline
    I.w.n.v.E.U.
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    Hallo,

    dich meine ich damit gar nicht.

    Aber in meinen Augen geht es in diesen Threads darum, die Möglichkeiten woher man ein Tier bekommen kann aufzulisten und Vor- und Nachteile abzuwägen. Und somit die Leute die sich gerade eines "besorgen" wollen, darüber zu informieren und manche Möglichkeiten zu empfehlen und vor anderen zu warnen.

    Liebe Grüße Benjamin

  12. #11
    Roland4 Roland4 ist offline

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    gehört finde ich mit hier rein:

    Canis-Zentrum für Kynologie - Aktuelles

  13. #12
    Pixie Pixie ist offline

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    Naja, der Link mag ja recht hilfreich und interessant sein, aber hier geht es jetzt in erster Linie darum, woher man seinen Hund bekommt, nicht um Hundeerziehung und Verhalten.

    Bitte nur noch Ergänzungen in diesem Thread, wenn es sich wirklich um eine sinnvolle Ergänzung zu Christins Eingangsposting handelt. Sonst geht das eigentliche Anliegen unter.
    Danke.

    LG
    Pixie

  14. #13
    Lui-Mama Lui-Mama ist offline

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    Ich finde es immer sehr schwierig, auf solche Themen einzugehen, ohne jemandem auf den Fuss zu treten.
    Leider bin ich so gestrickt, mir am liebsten jedes Tier aus dem Tierheim nach Hause zu holen. Ich würde alles für die vergessenen Süssi tun. Nur, man muss auch Vernunft an den Tag legen.
    Als wir uns damals für unsere Rotti entschieden haben (also, das habe ich mehr entschieden, als mein Mann ), habe ich mich für einen Züchter entschieden.
    Ich kann euch jetzt auch nicht erklären, warum das so war. Es war nur dieses Gefühl.
    Zu viele Vermehrer kommen und sind auf dem Markt (die Welpen sind supersüss und liebenswert. Keine Frage).-Die Muttertiere werden "ausgeschlachtet" und sind nur noch reine Wurfmaschinen. Da werden irgendwelche Papiere herumgereicht; die Welpen werden viel zu früh von der Mutter getrennt; sind nicht geimpft und gar nichts.
    Also haben wir uns für eine Züchterin entschieden (empfohlen von unserer TÄ), die einem Verband angehört.
    AUS DIESEM GRUND: Vergesst bitte nicht die armen Mäuslein, die ohne Papiere, ohne Fürsprecher im TH sitzen und darauf angewiesen sind, dass ein Mensch daherkommt, sie sieht und ihnen ein Zuhause gibt.
    (Ich hatte 12 Jahre lang einen Kater aus dem Tierheim.-
    Leider mussten wir ihn mit 21!!! Jahren gehen lassen!)
    Auch über Weihnachten hinaus!!!!!!!!
    Freuen wir uns über jeden Welpen, der gesund zur Welt kommt!!
    Aber unterstützen wir nicht die Vermehrer und auf keinen Fall die Händler.

    Mein Weihnachtswunsch 2009
    Lui-Mama

  15. #14
    BaZwi208 BaZwi208 ist offline

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  16. #15
    Tequtheia Tequtheia ist offline

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    Das Wegweiser ist super, echt gut gemacht.
    Ich würde nur gerne Wissen ob jemand nen Guten Tipp hat was man machen kann wenn man nicht einen Vermehrer (Züchter) unterstützen möchte, weil man eine Hündin haben möchte die sich zwischen 2-5 Jahren einpendelt das ganze noch als Zweit Hund für einen Kastrierten Rüden.
    Man mit den Tierheimen in der Umgebung nur schlechte Erfahrungen gemacht hat und das eine Tierheim das man mag und auch Kompetent scheint nichts passendes da hat.
    Privat suchen ist schon klar aber wie macht man das am besten wie finde ich den Privatmann oder Frau der nicht lügt und versucht den Hund los zu werden weil er sterbens Krank ist oder einem die Bude auseinander nimmt sobald man sich umdreht.
    Ich weiß am besten ist es mit einem Welpen, aber das möchten wir nicht.

    Ich habe schon viel im Internet gesucht und oft findet man Privat Leute die sich schweren Herzens von der Hündin trennen müssen weil es Zeitlich nicht geht oder wegen Umzug. Zwei Seiten weiter suchen Sie dann (mit neurem Datum) einen Hund am besten zu Verschenken weil die alte Hündin verstorben ist. Oder noch besser die arme Hündin die abgegeben werden muss wegen der Gesundheit der Frau und drei Anzeigen drunter der selbe "Anbieter" mit einer anderen Rasse und der selben Geschichte.

    Ich bin es leid das damit soviel schindluder getrieben wird und möchte doch einfach einer Hündin ein zuhause geben.
    Nicht von einem Tierheim das sobald das Geld auf dem Tisch ist nichts mehr von einem Wissen will (wie schon mal passiert) oder von einem Züchter der Welpen onmassss Produziert und wie sich hinterher herausstellt alle welpen dieses Wurfes an ein und der selben Krankheit gestorben sind.


    Gibt es sowas überhaupt, seriöse Menschen die nicht einem Verein oder der Bürokratie verschrieben sind?

  17. #16
    JuergenR JuergenR ist offline

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    Ich weiss nich ob du mitlerweilen schon einen Hund hasat, jedoch kann ich dir diese Adresse sehr empfehlen.
    Treue Pfoetchen suchen ein Zuhause
    Eine sehr große Auswahl, Hunde fast jeden Alters und vor allen Dingen wunderbare Menschen die dir mit Rat und Tat zur Seite stehen

  18. #17
    dasweissekaninchen dasweissekaninchen ist offline
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    Wir sind Hier fündig geworden, praktischerweise kann man nach Postleitzahl suchen.
    Tiervermittlung.de - Hunde, Katzen, Pferde, Nagetiere, Reptilien u.a. Tiere suchen ein Zuhause!
    Und bei den Zypernhunden wird genau geschaut, welcher Charakter passt. Uns wurde zb von einer supersüssen Hündin abgeraten, weil sie zu quirlig wäre.
    Homepage Zypernhunde e.V. - Zypernhunde e.V.

  19. #18
    Krümelmonster88 Krümelmonster88 ist offline

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    25
    Also ich will nicht der Miesmacher in diesem Treat sein, aber seid bitte bitte vorsichtig bei Hunden aus dem südlichen Ausland...Ich weiss, dass es ganz ganz arme Tiere sind, aber es gibt leider viele Tierschutzvereine, die auch (vorsätzlich) kranke Hunde vermitteln. Ich weiss nicht ob ihr schonmal was von Leishmaniose Erlichiose Babesiose und Borrelliose gehört habt, aber sie können häufig tötlich verlaufen, Leishmaniose zB wird durch Sandmücken übertragen, die nur im Süden vorkommen, ist unheilbar und verlangt eine lebenslange Tablettengabe ohne Garantie dafür, dass der Hund dadurch überlebt. Und wenn es dann doch soweit kommt und die LM ausbricht kann es richtig schlimm werden, ich spreche aus erfahrung, denn ich arbeite fast täglich mit diesen Tieren. Im übrigen auch in spanien negativ getestete Hund haben sich schon häufig als in dland positiv getetstet rausgestellt. bitte vorsicht. sucht euch seriöse vereine raus und tauscht erfahrungen mit anderen tierbesitzern aus, die ev auch ein tier des selben vereins übernommen hat. Nicht überall wo Tierschutz draufsteht ist auch wirklich Tierschutz drin. Leider sind es oftmals nur Kommerzielle Zwecke aus denen dort mit Hunden gehandelt wird. Sollte sich jemand für dieses Thema näher interessieren gebe ich sehr gerne noch deutlichere einblicke in dieses geschäft...

    Bitte nicht falsch verstehen, ich finde es toll wenn man helfen möchte, aber man sollte immer abwägen, ob hilfe vor ort eventuell nicht sinnvoller ist als das abkaufen eines Hundes von einem kommerziellen verein um somit die bestätigung des Handels zu geben....
    Mfg Krümelm.

  20. #19
    Kate.D. Kate.D. ist offline

    Registriert seit
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    3
    Schau mal vlt hier: Details zu Firma "Tiervermittlung Weber" in "Schimberg" bei Auskunft.de
    Hab gehört, dass das eine gute Tiervermittlung ist

  21. #20
    Butterfly9110 Butterfly9110 ist offline

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    ich suche ja einen border colli welpen bin leider auf granit gestossen.
    weiss nicht mehr wo ich suchen soll

  22. #21
    Piflo Piflo ist offline

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    2.354
    Zu einem guten Züchter Einem der auch etwas nachhakt ob du zu einem Border passt und der zu dir.

    Gruß

  23. #22
    Butterfly9110 Butterfly9110 ist offline

    Registriert seit
    Jul 2010
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    14
    Das Problem.
    Der Züchter verlangt eine stange geld.
    und einen border für fast 1000€ ist mir zuviel und kann ich nicht aufbringen.
    Ich habe privat welche gefunden und würde mir gerne einen holen. ABER!: Ist es auch richtig sich privat einen zu kaufen?

  24. #23
    Pixie Pixie ist offline

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    Zitat Zitat von Butterfly9110 Beitrag anzeigen
    Das Problem.
    Der Züchter verlangt eine stange geld.
    und einen border für fast 1000€ ist mir zuviel und kann ich nicht aufbringen.
    Mein Hund hat mich dieses Jahr die Summe eines netten Gebrauchtwagens beim Tierarzt gekostet. Und es war nichts lebensbedrohliches. Anhand dieser Tatsache, finde ich solche Aussagen fast schon amüsant.
    Ganz ehrlich? Für wen 1000 € schon ein unüberwindbares finanzielles Problem darstellen, der sollte sich überlegen, ob da die Anschaffung eines Hundes überhaupt so eine gute Idee ist.
    Für mich sind 1000 € auch viel Geld, aber ich kann sie aufbringen, wenn es sein muss.

    Gruß
    Pixie

  25. #24
    Butterfly9110 Butterfly9110 ist offline

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    aber man muss doch nicht 1000€ für einen hund ausgeben. man bekommt auch einen billigen guten hund. aber nur weil ich mir kein teures tier leisten kann, heisst das nicht, das ich mir keinen holen muss.
    für futter und so habe ich ja geld.
    aber wenn andere meinen tausende euro auszugeben und denn noch meinen das dies der perfekte hund noch ist, denn schüttel ich nur noch den kopf.

  26. #25
    Lui-Mama Lui-Mama ist offline

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    Hach...
    Es ist immer wieder so: Schwupps-landet man in einer Grundsatzdebatte.

    Natürlich gibt es keine Richtlinien, von wem oder woher du deinen Hund nach Hause holst. Meinetwegen auch aus Timbuktu.
    Geh´ halt ins Tierheim. Da warten soooo viele Seelchen darauf, wieder ein Zuhause haben zu können und zu dürfen.

    Wenn du das nicht möchtest, solltest du dir überlegen, ob du diese "Vermehrer" unterstützen möchtest.
    Ich persönlich war und bin immer für einen seriösen Züchter.
    Wobei ich niemals die Charaktere anderer Hunde anzweifeln würde.

    Wie gesagt, es ist eine Grundsatzfrage.
    Liebe Grüsse

 

 

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