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Teichmuschel stirbt ohne sandigen Untergrund ???

  1. #1
    Renate 1111 Renate 1111 ist offline
    renate 1111
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    Teichmuschel stirbt ohne sandigen Untergrund ???

    Hallo Ihr Lieben,
    habe da gelesen das teich muscheln ohne sandigen Untergrund nicht
    überleben können. Weiß jemand ob das richtig ist. ich habe in meinem Teich als Untergrund nur Steine und etwas Schlick. Wie erkenne ich wenn eine Muschel tot ist?? Soll ja für Fische gefährlich sein, wenn man sie nicht entfernt.

  2. #1
    Anzeige Renate 1111 ist offline

    Teichmuschel stirbt ohne sandigen Untergrund ???

    Hast du schon einen Blick in diesen Ratgeber geworfen? Martin hat dort alle wichtigen Infos zum Kauf, Beschaffenheit des Teiches und Pflege der Bewohner zusammengefasst. Vielleicht hilft dir das ja weiter?

  3. #2
    Hexe666 Hexe666 ist offline
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    Hi Renate 1111 ,


    das Thema hatten wir schon öfters hier, aber ich kann es dir gerne noch mal erklären!

    Teichmuscheln brauchen einen sandigen Untergrund, damit sie sich aufstellen können, um das Wasser und damit ihre Nahrung zu Filtern! Wenn sie das nicht können sterben sie!!! Wenn eine Muschel tot ist dann seht sie nicht im Wasser aufreicht sondern liegt geschlossen am Boden!

  4. #3
    Renate 1111 Renate 1111 ist offline
    renate 1111
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    Hallo Hexe,
    dann scheinen meine tot zu sein. Warum sagt einem das keiner beim Kauf, sind doch schließlich Tiere. Kann ich meine Teich nachträglich mit einem sandigen Untergrund versehen. Da ich gerne Bitterlinge im Teich hätte
    (weil einheimische Fische) brauch ich doch auch Teichmuscheln von der natürlichen Filteranlage ganz zu schweigen.

  5. #4
    Renate 1111 Renate 1111 ist offline
    renate 1111
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    Hallo Hexe,
    von einem Aquaritikshop, erhielt ich heute folgende Auskunft, eine tote Teichmuschel ist immer geöffnet. Kann es sein, daß du dich irrst.
    Dann würden meine Muscheln nämlich noch leben und lebend kann ich sie ja nicht raus nehmen.

  6. #5
    yxxo yxxo ist offline

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    Hier zu finden unter Hinweis.
    Hätt's auch nicht gewusst. Man lernt doch nie aus.
    Geändert von KaiV (05-09-2010 um 11:05 Uhr)

  7. #6
    Hexe666 Hexe666 ist offline
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    Hi Renate 1111,

    da haben wir aneinander vorbei geredet! Ich meinte nicht öffnen zum Filtern! Das brauch nur ein kleiner spalt sein. Meine lagen eine geraume Zeit am Boden konnten sich nicht eingraben aufstellen und filtern! (da wusste ich nicht das sie einen sandigen Boden brauchen) Es war gar nichts zu beobachten, bis ich dann mal auf die Idee kam sie leicht anzustupsen, dann viel sie in zwei Teilen und war von innen leer! Also habe ich sie nur umgebracht! War ein echt gemeines Gefühl! Leider sagt keiner beim kauf wie sie richtig gehalten werden sollen, das liegt wohl daran das es keine Tiere sind die man in Bewegung sieht und nicht streicheln und füttern kann!

    @hi yxxo,

    super Hinweis!!!

    Danke !

  8. #7
    elessar elessar ist offline
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    hi,

    die Flussmuschel filtriert die kleinstlebewesen (plankton, algen ect.) aus dem Wasser. Dazu braucht die Muschel einen "Festen" halt.

    Das kann feiner Sand sein (Welcher optimal ist, da die muschel sich gern mal vergräbt) oder feiner Kies oder Mulm, wenn eine etwas dickere Schicht enthaltne ist.

    Was nun unter "Aufrecht" zu verstehen ist, ist vielseitig. Hautpsächlich liegt die Muschel dabei schräg nach oben. D.H. die lange Seite der Muschel zeigt nach oben. Selten und nur bei sehr tiefen Boden steht sie wirklich senkrecht mit der Spitze nach oben.

    Die Muschel ist tatsächlich tot wenn sie mehr als 3 cm geöffnet ist. Der Körper zerfällt dabei im Wasser und "löst" sich regelrecht auf oder wird von insekten ect. gefressen. In einem Gartenteich ist meist die Natur schneller als der Mensch. Nur in Aquarien kann es zu problemen kommen.

    Wie lange ist denn die Muschel nun schon im Teich?

    Manchaml verharren die Muschel 3-8 Tage an einer Stelle um sich von dem "umzug" zu erholen. Dann beginnt die Muschel langsam zu Wandern. Dazu holt sie ihren Fuß raus und zieht ihren Körper stück für Stück über den Boden um dann den geeingeten Platz zu finden wo sie sich "niederlegt" um dann "loszufiltern" Dabei kann man bei der Muschel sehr wohl erkennen das sie "Zähne" hat wo die Kleinstteile rausgefiltert werden.

    Je nach dem wo man die Muscheln her hat und wie sie vorher gehalten worden sidn sie sehr robust und verkraften einiges.


    Gruß

    Elessar

  9. #8
    elessar elessar ist offline
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    Zitat Zitat von Hexe666
    Es war gar nichts zu beobachten, bis ich dann mal auf die Idee kam sie leicht anzustupsen, dann viel sie in zwei Teilen und war von innen leer! Also habe ich sie nur umgebracht!

    Ist nicht unebdingt gesagt +gg+ die Muscheln aus den Zooläden sind meistens überzüchtet und total geschwächt
    Wir haben keinen Sand im Teich und unsere haben sich sogar vermehrt!!

    Evtl. könnten auch parasiten beigewesen sein. Muscheln werden oft von Planarieren ect. angegriffen. Und besonders besagte "zuchtmuscheln"

    Man kann es den Muscheln beim einsetzen auch erleichtern in dem man sie nicht einfach "reinschmeißt" auch muscheln können einen "schock" erleben undsollten wie fische umgesetzt werden,.. dabei die Muschel dann in den sand stecken oder irgendwo gegenlehnen.

    Du musst dir nicht die schuld daran geben.

    Elli

  10. #9
    Renate 1111 Renate 1111 ist offline
    renate 1111
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    Frage

    Hallo,
    bin wieder da.
    Ich hatte 5 Muscheln in meinem Teich. Leider kann ich keine einzige mehr finden. Ich habe jeden Tag Ausschau gehalten und obwohl mein Teich recht klein ist sehe ich keine Einzige mehr. Verstehen kann ich das nicht. Ebenso
    hatte ich fünf Bitterlinge von denen auch nur noch zwei zu sehen sind.
    Müsste ein toter Fisch nicht oben schwimmen?

  11. #10
    elessar elessar ist offline
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    die Muscheln haben sich bestimmt vergraben und sind einem reiher oder Storch zum opfer gefallen,.. doch das die bei Muscheln beigehen ist selten.

    zu den Totenfischen: Nein, ein Fisch Schwebt nur kurze Zeit an der Wasseroberfläche und geht dann nach einiger Zeit unter.

  12. #11
    Nymphaea Nymphaea ist offline
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    Hallo!

    Darf ich diesen Thread mal ein klein wenig entführen?

    Ich hab in meinen neuen Teich vor etwa einer Woche eine Muschel gesetzt, ihr einen kleinen Sandstrand in der Flachwasserzone gebaut und eine Schale mit Sand an die tiefste Stelle gestellt, zum Überwintern.

    Nun ist mein Muschelchen - nach einer kurzen Phase des schräg Eingebuddeltseins und Wasser Filterns - ständig unterwegs. Sie kriecht von einer Ecke des Strandes in die andere, war schon halb aus dem Wasser raus geklettert, ist aber wieder zurück gekraucht und scheint gar keine Pausen zu machen.

    Ist das normal? Fehlt ihr was? Sind vielleicht zu wenig Schwebstoffe im Wasser, die sie filtern könnte? Ich bin etwas ratlos und mache mir Sorgen, weil ich ja nur das beste für meine Teichbewohner will.

    Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe, Ihr Lieben,
    Nymphaea

  13. #12
    elessar elessar ist offline
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    ganz wichtig: wie NEU ist der gartenteich???

    Sorry das ich jetzt erst antworte.

    ein teich muss wie ein aquarium eine gewissen zeit "leer einlaufen" die werte müssen sich erst "einarbeiten" unddie wasserwerte müssen sich anpassen!

    Bitte ganz dringend die wasserwerte durchgeben,....

    wenn eine muschel scho naus dem wasser will ist garantiert etwas nicht mit dem wasser in ordnung, du möchtest ja auch nicht (achtung schlechtes beispiel) in einem raum voller Gülle stecken oder?

    Wenn der teich noch nciht lange läuft gibt es auch noch nicht genug schwebteilchen,....

  14. #13
    Nymphaea Nymphaea ist offline
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    Mit Wasserwerten kann ich leider nicht dienen, aber der Teich ist jetzt so etwa zwei Wochen alt, die Muschel kam ein paar Tage nach Fertigstellung rein.

    Mittlerweile ist sie von ihrem Sandbecken weggekraucht und hat es sich etwas tiefer, neben dem Pflanzkorb der Seerose bequem gemacht. Dort liegt nur gröberer Kies, aber sie steht etwas schräg und scheint auch zu filtern, jedenfalls zeigt sie ihre "Zähne".
    Auf welcher Höhe halten sich Muscheln denn gewöhnlich auf? Der Flachwasserbereich schien ihr nicht zu gefallen.

    Schwebteilchen sollten eigentlich ausreichend da sein, zumindest lagert sich schon einiges an der Teichfolie ab, aber ich habe Sichttiefe bis zum Grund (also etwa 1 Meter).



    Warum sagen einem die Leute im Aquaristikladen sowas eigentlich nicht? Ich meine, der Typ hätte mir für meinen kleinen, neuen Teich auch fünf Muscheln verkauft und die hätten sicher nicht genug zu futtern gefunden, oder?
    Ich finde das total unmöglich! Da kommt man als Laie in ein Geschäft und erhofft sich Beratung und was bekommt man?!?

  15. #14
    elessar elessar ist offline
    Das nervende Etwas
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    der teich ist nur 1 m tief?

    ohje,.. das wird ja noch besser

    bei 1 m friert der teich im winter komplett zu,.. außer du baust ne heizung ein,..

    wie flach ist das flachwasserbecken denn? Muscheln können sich in jeder Tiefe aufhalten.

    aber die Wasserwerte sind sehr wichtig,.. du kannst wasser in einer kleinen Flasche abfüllen und damit in einen zooladen gehen,.. die messen dir deine werte für ein paar euro.

    Besonders der PH, Nitrit und Nitratwert ist wichtig.

  16. #15
    Klumpi
    Hallo,

    Ich zweifle an, dass die Muschel noch lange überleben wird. Man kann nicht einfach eine Muschel in einen Teich setzen und hoffen dass sie sich vom dem Sediment dort ernährt, denn das geht nicht... Filtrierer fressen bei weitem nicht alles, was sich da im Wasser aufhält, mit Kot und Erde usw. können die auch nicht viel anfangen- die brauchen kleine, freischwimmende Algen und Krebschen, und ich bezweifle, dass in diesem Teich auch nur annähernd genug davon vorhanden sind. Auch das ständige Wandern deiner Muschel spricht dafür, denn das Tier sucht verzweifelt nach einem Platz an dem es Nahrung bekommt... Nur findet es den offenbar nicht und verbraucht ohnehin noch mehr Nahrung durch die anstrengende Wanderung.

  17. #16
    Nymphaea Nymphaea ist offline
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    Ich dachte ab 80 cm tiefe friert der Teich nicht mehr zu?!? Das ist zumindest, was ich bisher überall gelesen habe. (Spielt es eine Rolle, dass ich von der Küste komme, wo es schon ein wahres Wunder ist, wenn es mal kalt genug wird, um die Pfützen zufrieren zu lassen? Ich hoff´s grad nämlich sehr . . .)

    Das Flachwasserbecken ist zwischen 10 und 20 cm tief und dann gibt´s wie gesagt noch zwei breite Stufen auf der Mitte (so zwischen 40 und 60 cm tief, zum Teil auch tiefer, weil es ja dann auf 1 m Tiefe abfällt), auf die sich die Muschel jetzt hat fallen lassen. Dort liegt sie seit Tagen und hat das Wandern aufgegeben. Da das Wasser recht klar ist, kann ich sie noch immer gut beobachten. Sie ist ein kleines Stückchen offen und sieht so aus wie vorher, als sie gefiltert hat. Ich hab also die Hoffnung, dass es ihr jetzt gut geht und ihr der alte Platz einfach nicht gefallen hat. Kann das sein oder ist meine Hoffnung unbegründet? Gibt´s sonst noch irgendwas, das ich für die arme kleine Muschel tun könnte?

  18. #17
    *Kathrin*
    Zitat Zitat von Nymphaea
    Gibt´s sonst noch irgendwas, das ich für die arme kleine Muschel tun könnte?

    Hallo

    Eine größere Menge Wasser mit möglichst viel Mikroorganismen aus einem gesunden, eingefahrenen Teich in der Nachbarschaft besorgen und Deinen neuen Teich damit "impfen"?

    Ein "Bioteich" mit vielen, vielen Pflanzen, wenig Fischen und nicht fauligem Grund wäre ideal zum Wasserschnorren.....

    Frag mal die Teich-Modi Hexe666. Die kommt auch aus Wilhelmshafen, vielleicht weiß sie was.

    Mit meinem Waschbärschmuddelwasser ist Dir leider nicht gedient und es wär auch ein bißchen weit für mehrere hundert Liter Wasser....

    Viele Grüße, Kathrin

  19. #18
    yxxo yxxo ist offline

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    Hallo zusammen,
    Zitat Zitat von elessar

    bei 1 m friert der teich im winter komplett zu,.. außer du baust ne heizung ein,..
    Hast Du das echt schon erlebt? Ich habe noch nie einen Teich gesehen, der auf 1 m zugefroren ist. (Wobei ich jetzt natürlich nicht behaupten will, dass 1 M eine ausreichende Tiefe in bezug auf Temp.-schwankungen u.s.w. ist)


    Zitat Zitat von *Kathrin*
    Eine größere Menge Wasser mit möglichst viel Mikroorganismen aus einem gesunden, eingefahrenen Teich in der Nachbarschaft besorgen und Deinen neuen Teich damit "impfen"?
    Hm..., kein schlechter Gedanke. Was mir aber zu denken gibt ist, dass jeder Teich seine eigene Biologie und Parasiten (in jedem Teich!!) beherbergt. Das hat zur Folge, dass sich Lebewesen (ich weiss nicht was Nymphaea alles im Teich hat außer der Muschel) plötzlich und ohne Eingewöhnung im neuen Umfeld (Impfen durch Fremdteich) zurechtfinden müssen. Ich denke das kann auch zu Probl. führen. (Muscheln sind nicht Parasitenresistent)

    Zitat Zitat von Klumpi
    Hallo,

    Ich zweifle an, dass die Muschel noch lange überleben wird. Man kann nicht einfach eine Muschel in einen Teich setzen und hoffen dass sie sich vom dem Sediment dort ernährt, denn das geht nicht... Filtrierer fressen bei weitem nicht alles, was sich da im Wasser aufhält, mit Kot und Erde usw. können die auch nicht viel anfangen- die brauchen kleine, freischwimmende Algen und Krebschen, und ich bezweifle, dass in diesem Teich auch nur annähernd genug davon vorhanden sind. Auch das ständige Wandern deiner Muschel spricht dafür, denn das Tier sucht verzweifelt nach einem Platz an dem es Nahrung bekommt... Nur findet es den offenbar nicht und verbraucht ohnehin noch mehr Nahrung durch die anstrengende Wanderung.
    Das hört sich alles recht stimmig an.
    Gibt es keine Möglichkeit die Muschel "zuzufüttern"?
    Die Muschel scheint sich ja in Nähe der Seerose Nährstoffe zu ziehen??

  20. #19
    yxxo yxxo ist offline

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    Hallo nochmal,
    nun habe ich mal ein bisschen gegoogelt und habe in Bezug auf Fütterung gefunden:

    Liquizell
    Algenpulver
    Teichschlamm
    Plankton in Form von Frostfutter
    Spirulina oder Staubfutter in einer Spritze aufgelöst und vor die Muschel gespritzt, so dass ein "Futternebel" entsteht.

  21. #20
    *Kathrin*
    Zitat Zitat von yxxo
    Hm..., kein schlechter Gedanke. Was mir aber zu denken gibt ist, dass jeder Teich seine eigene Biologie und Parasiten (in jedem Teich!!) beherbergt. Das hat zur Folge, dass sich Lebewesen (ich weiss nicht was Nymphaea alles im Teich hat außer der Muschel) plötzlich und ohne Eingewöhnung im neuen Umfeld (Impfen durch Fremdteich) zurechtfinden müssen. Ich denke das kann auch zu Probl. führen. (Muscheln sind nicht Parasitenresistent)
    :
    Hallo

    Damit hast Du natürlich recht. Allerdings wäre die Alternative, dass nämlich die Muschel verhungert, auch nicht besser und die Sache mit dem "impfen" funtioniert.
    Auf diese Art und Weise kann man sogar so hochsensible Projekte wie ein Riffaquarium mit niederen Tieren auf einer Wochenend-Messe realisieren. Ich behaupte nicht,dass es gut ist und ohne Risiko, aber es geht, wie Aussteller dort schon vielfach in Nacht- und Nebelaktionen bewiesen haben.
    Wer sich jemals gefragt hat, wie die das machen ohne Verluste, jetzt wißt ihrs. Massenweise Meerwasser und Riffgestein z.B. von Frankfurt nach Nürnberg spazieren fahren.

    Bei einem Teich klappt es auch und das Risiko ist sogar kleiner, dass was schief geht, da Meerwasseraquarien doch ein etwas sensibleres Terrain sind.

    Am besten ist immer, den Teich lang genug OHNE Besatz zu lassen, wenn er neu ist.

    Nun ist das aber eben schon passiert, dann würde ich jetzt die natürlichste Möglichkeit wählen.

    Mit "Muschelfutter" aus der "Konserve" kann der Teich nämlich erst recht kippen, wenn es ausreichend gefüttert wird und sonst alles noch so neu ist.
    (und ich mag auch nicht z.B. Liquizell in dieser Menge bezahlen müssen... )
    Oder sie müsste halt ganz gezielt immer die Muschel direkt damit einnebeln.

    Mir wär da fremdes Teichwasser aus einem möglichst intakten Biotop lieber.

    Viele Grüße, Kathrin

  22. #21
    elessar elessar ist offline
    Das nervende Etwas
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    Auch der norden schützt dich nciht,.. komme aus landkreis rotenburg (bremen-Hamburg) und letzten winter ist unser Vereins-see ca. 80-90cm zugefroren,.. im hohen norden das ganze ist auch auf unseren 1,80 tiefen teich übergegangen,.. Du musst in einem starken winter damit rechnen.

  23. #22
    Klumpi
    Hallo,

    Zitat Zitat von yxxo
    Das hört sich alles recht stimmig an.
    Gibt es keine Möglichkeit die Muschel "zuzufüttern"?
    Die Muschel scheint sich ja in Nähe der Seerose Nährstoffe zu ziehen??
    Wie kommst du darauf? Nur weil die Muschel sich zufälllig dorthin bewegt, heißt es nicht dass sie dort absichtlich hin will weil sie Nährstoffe "wittert"...

    Generell kann man schon mit den genannten Futtermitteln zufüttern, ich neble meine Tiere immer mit selbstgezogenen Chlorella-Algen ein- aber die Methode ist wohl eher fürs Aquarium, denn da wird das Futter ja immer wieder durch die Pumpe an den Muscheln vorbeigejagt, was im Teich ja nicht so einfach ist...

  24. #23
    yxxo yxxo ist offline

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Klumpi
    Hallo,


    Wie kommst du darauf? Nur weil die Muschel sich zufälllig dorthin bewegt, heißt es nicht dass sie dort absichtlich hin will weil sie Nährstoffe "wittert"...
    Hätte aber sein können, ne? Ich bin nun wirklich nicht der Muschelkenner, finde das Thema aber interessant.

    Generell kann man schon mit den genannten Futtermitteln zufüttern, ich neble meine Tiere immer mit selbstgezogenen Chlorella-Algen ein- aber die Methode ist wohl eher fürs Aquarium, denn da wird das Futter ja immer wieder durch die Pumpe an den Muscheln vorbeigejagt, was im Teich ja nicht so einfach ist...

    Stimmt, und mittlerwiele habe ich in einem anderen Thread gelesen, dass im Teich kein Filter vorhanden ist.Dann ist das Zufüttern auch nicht das Ideale.
    Fische sind ja bis jetzt auch keine im Teich. Dann spricht wohl wirklich alles für Impfen.

    Zitat Zitat von yxxo
    Hm..., kein schlechter Gedanke.

  25. #24
    *Kathrin*
    Zitat Zitat von Klumpi
    Hallo,
    Wie kommst du darauf? Nur weil die Muschel sich zufälllig dorthin bewegt, heißt es nicht dass sie dort absichtlich hin will weil sie Nährstoffe "wittert"...
    :
    Hallo

    Naja, vielleicht hat sie tatsächlich beim zufälligen Rumbewegen gemerkt, dass es in Seerosennähe schon etwas lebendiger zugeht, was Mikroorganismen angeht und somit wenigstens ein bißchen was rauszufiltrieren gibt?

    Möglich wärs vielleicht schon?

    Viele Grüße, Kathrin

  26. #25
    Nymphaea Nymphaea ist offline
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    Ähm, also wie gesagt, sie hat sich an der Seerose häuslich eingerichtet, filtert Wasser und macht (auf einen Laien wie mich) einen ganz guten Eindruck.

    Es ist ja auch nicht so, dass es überhaupt keine Schwebteilchen gäbe. Davon sind schon mit den aus dem alten Teich umgesiedelten Wasserpflazen einige in den Teich gekommen.

    Ich werde mir aber noch "fremdes" Teichwasser besorgen und meinen Teich dann "impfen", das erscheint mir auch als die beste, weil "natürlichste" Lösung.

    Vielen Dank Euch allen, ich werd Euch auf dem Laufenden halten.

 

 

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