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Hund tragisch verstorben

  1. #1
    dolliman dolliman ist offline

    Registriert seit
    Sep 2009
    Beiträge
    2

    Hund tragisch verstorben

    Hallo an alle da draussen,
    mich interessiert wie ihr das seht. Es war so, letzen Donnerstag abend kam meine Frau von der arbeit mit unserem Hund nach hause. Keesha, 8 Jahre gerade Scheinschwanger verhielt sich zunehmens seltsam. Schnell wurde uns klar das da was nicht stimmt und nach einem Telefonat mit der Tierklinik sind wir auch gleich hingefahren. Es stellte sich heraus das es eine Magendrehung und milzdrehung war.
    Es wurde sofort operiert und die Milz mußte entfernt werden. In der gleichen Nacht erhilten wir noch den anruf, alles sei gut verlaufen, aufatmen. Der hund sollte jetzt 2 bis 3 tage in der klinik bleiben. Nun die tragische wendung. samstags abend als eine helferin unseren Hund ausführte ist er ihr aus delm Halsband entwischt und vor panik weggelaufen. Die haben dann ne stunde gesucht bis sie uns angerufen haben und wir natürlich schnell hin sind um sie zu suchen. Leider wurde es recht schnell dunkel und der hund war nicht zu finden. leider war da eine vielbefahrene straße und es kam zum schlimmsten!
    Der hund wurde gesichtet rannte dann aber zur Straße wo er angefahren wurde und sofort tot war. Meine frau die grad auch noch im 8 monat schwanger ist hat fast noch den Unfall gesehen. Einer meiner schlimmsten Tage! Was denkt Ihr? Geld bringt uns unsren geliebten Hund nicht wieder das weiß ich, aber wir mussten vor der OP erstmal ne anzahlung von 1500€ machen das überhaupt operiert wurde. Kann sein das ich da falsch liege aber es kann doch nicht sein das wir diese ganzen kosten zu tragen haben obwohl die unseren hund durch fahrlässigkeit auf dem Gewissen haben.

  2. #1
    Anzeige dolliman ist offline

    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Michael zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.

  3. #2
    Wollkneul Lieselotte
    Ich denke mal, das die kosten gaaanz bei euch liegen, also OP und so.

    Tut mir sehr leid mit eurem hund

  4. #3
    Christin85 Christin85 ist offline
    Domtöse
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    Oct 2002
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    6.599
    Hallo!

    Es tut mir sehr leid, was euch da passiert ist.
    Einen so alten Hund zu verlieren auf eine solche Art ist schlimm.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, hattet ihr aber acht schöne Jahre mit eurer Hündin und habt alles für sie getan.

    Du hast recht, Geld ersetzt einem einen solch treuen Weggefährten nicht mal ansatzweise. Schließlich wart ihr ja auch bereit viel Geld auszugeben, damit sie noch eine Weile bei euch sein kann (die OP, die Übernachtungen).

    Ich pers. würde versuchen mit den Zuständigen zu sprechen und versuchen zu verhandeln. Ich denke z.B. das was die dort an Kosten hatten, werdet ihr bezahlen müssen. Ggf. aber den Gewinn den sich machen nicht.

    Leider wird euer Hund wohl vor Gericht nicht mehr "viel Geldwert" besitzen. Schließlich war sie krank und dazu alt.
    Wenns ein netter Richter ist, dann bekommt das Tier wenigstens etwas an emotionalem Wert... aber viel wird das nicht sein...

    Daher würde ich versuchen ganz freundlich aber bestimmt dort zu verhandeln. Betonen, dass durch die Fahrlässigkeit (was habt ihr unterschrieben??? Durfte die mit dem Hund an einer Straße spazieren gehen???) der Hund der euch viel bedeutet hat gestorben ist und ihr nicht einseht auch noch alles zu bezahlen..

    Ich drücke euch die Daumen!
    Es bringt eure Hündin nicht wieder, aber zeigt ggf. dass man nicht alles als Arzt machen kann was man meint.
    Aber denkt auch dran: Unfälle passieren und wenn ihr die Rechte der ich nenn es mal "Aufsichtspflicht" und "Sorgepflicht" abgegeben habt...könnt ihr nur auf Kulanz hoffen. Denn die Hündin wurde ja aus anderen Gründen operiert ... nicht wegen dem Unfall... das eine hat also mit dem anderen nix zu tun... ihr könnt eben nur "Schadensersatz" vordern, der gegengerechnet werden kann gegen die OP Gebüren.

  5. #4
    *Plumps* *Plumps* ist offline
    Ab und an dabei...
    Registriert seit
    Sep 2009
    Beiträge
    1.433
    Heftig!

    Erstmal: mein Beileid.

    Wie es rechtlich aussieht weiß ich nicht...aber auch wenn Geld das Tier nicht ersetzt: ich würde mich bei einem Anwalt erstmal erkundigen, inwieweit da Fahrlässigkeit vorlag und ob ihr die Kosten der Op noch tragen müßt.


    Ich denke, daß ist eine ganz große Schweinerei.
    Soetwas darf absolut nicht passieren.

    Mein Gerechtigkeitssinn sagt mir, daß man Euch die Kosten eigentlich von der Klinik aus sofort erlassen müßte und das Geld zurückzahlen.
    Denn letztendlich hat die Klinik den Tod des Hundes verursacht.


    Ich wäre unglaublich wütend...und alleine dies würde mir Grund genug geben nachzuforschen, ob ich die Op Kosten zurück bekomme.
    Das Geld wäre insofern egal...es geht einfach darum, daß diese auch den Fehler spüren.

    Wie hat man sich denn geäußert Euch gegenüber?
    Und wenn die mir auch noch frech kommen würden... ICH würde nicht scheuen, daß publik zu machen.

    Wie habe ich eben erst gelesen?
    Hier im Forum wird doch nach Tierliebhabern fürs TV gesucht...oder Schicksalsberichte...

    Ich würde die Klinik nicht einfach so damit davon kommen lassen.

    Und für Deine Frau drücke ich die Daumen, daß die Schwangerschaft ohne Probleme verläuft...was für ein heftiges, trauriges Erlebnis, gerade in dieser so emotionalen Zeit.


    LG Verena

    PS: man merkt sicherlich meinen Frust...den ich zu Recht aufgrund eigener Erfahrungen von Tierärzten und Kliniken hab. Sorry, wenn ich da etwas aufbrause.

  6. #5
    dolliman dolliman ist offline

    Registriert seit
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    2

    Wie gehts weiter

    Danke für Eure Antworten,

    ich bin auch der Überzeugung das der tierarzt uns etwas erstatten muss, jetzt ist es 5 Tage her aber zu diesem Thema hat der Arzt sich noch nicht geäußert und ich habe Ihn noch nicht darauf angesprochen. Meine Frau telefonierte bisher immer mit Ihm und Sie kann Ihn darauf nicht ansprechen. Ich gebe Dem Tierarzt noch diese Woche und dann werde ich Ihn ansprechen und wenn der blöd wird dann mach ich ernst!
    Ich werde das nicht einfach so hinnehmen.
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  7. #6
    Minos Minos ist offline

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    15

    Herzliches Beileid

    Tut mir sehr leid für euch

    Zieht das durch, dass kann einfach nicht sein das ihr noch die Kosten trägt. So verantwortungslos kann man doch nicht sein, schließlich vertraut man den Menschen

  8. #7
    Ermstal-Schnegge Ermstal-Schnegge ist offline

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    454
    Hi, das klingt ja echt schlimm!! Ich hatte mal so was ähnliches. Allerdings mit einem Chinchilla. Sie wurde Op. und es sah alles bestens aus. Wir sollten sie dann am anderen Tag abholen, aber sie ist nie aufgewacht!!
    Wir haben auch alles bezahlt, auch wenn ich nix davon hatte! Die TÄ hätte wissen müssen das man ein so abgemagertes und schwachen Chin nicht in Narkose legen darf.

  9. #8
    nike65 nike65 ist offline

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    erst eimal mein beileid zum verlust eurer geliebten hündin. wir mußten unsere sarah auf grund ihres leidens im juni 09 einschläfern lassen.es ist uns nicht leicht gefallen, wie du dir sicher vorstellen kannst aber aus großer liebe zu ihr haben wir es dann getan. ich denke ihr werdet das geld nicht zurück bekommen da der ta seine leistung ja erbracht hat.wenn überhaupt könnt ihr mit der ta-helferin die schuld ist,dass es überhaupt zu dem tragischen geschehen kommen konnte,reden und evt. einen anwalt mit einbeziehen. denk daran das euer geliebter vierbeiner jetzt an einem ort ist wo es ihr besser geht!!!!!!!!!!!!!! für deine frau und dich alles liebe

  10. #9
    Jenno-8 Jenno-8 ist offline

    Registriert seit
    Dec 2009
    Beiträge
    336
    Mein Beileid !!!
    Ich habe auch vor kurze erst meinen Hund verloren er ist auch nur 8 Jahre geworden

  11. #10
    Shettypower Shettypower ist offline

    Registriert seit
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    5
    Hallo

    Es tut mir sehr leid für euch

    Aber ich finde es aufjeden fall wirklich nicht o.k. von der Tierklinik.
    das sie dann noch die kostentragen müssen obwohl si an allem schuld war.
    Ich bin ihrer meinung das dies nicht o.k. war.

 

 

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