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Zustand meines Hundes verschlechtert sich nach epileptischen Anfall trotz Tablette

  1. #1
    a.Ura a.Ura ist offline

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    Zustand meines Hundes verschlechtert sich nach epileptischen Anfall trotz Tablette

    Hallo zusammen,

    ich habe ein dringendes Problem was meinen Hund Popeye (13 Jahre) angeht.
    Etwa gegen Ende September wurde bei ihm Epilepsie festgestellt, welche allerdings bereits nach kurzer Zeit, nachdem er Tabletten (Luminal; bekommt eine halbe Tablette pro Tag) verschrieben bekommen hat, stark gebessert hat und etwa
    seit 6-7 Wochen war er anfallfrei und fit wie ein junger Hund.
    Aber seit letzten Samstag geht es bergab mit ihm Er hatte zwar bis auf einen Anfall keinen mehr, allerdings läuft er tagein tagaus auf und ab, wirkt orientierungslos und schwach, zudem glaube ich, dass er auf einem Auge blind geworden ist.
    Bis vorgestern war dies alles nicht ganz so ausgeprägt, allerdings frisst er jetzt nicht mehr und seine Tablette mussten wir ihn nach langem hin und her zwingen sie zu nehmen, zudem lässt er es überall laufen und er hat anscheinend keine Kontrolle über seine Hinterbeine.
    Voran kann es liegen, dass es ihm plötzlich wieder so schlecht geht? Meine Tierärztin meinte, dass er bis auf die Epilepsie kerngesund sei und Blutwerte wie ein junger Hund hat.
    Ich weiß echt nicht was ich machen soll

  2. #1
    Anzeige a.Ura ist offline

    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Michael zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.

  3. #2
    Retro-Mops Retro-Mops ist offline

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    Epilepsieforme Anfälle können vielerlei Ursachen haben.
    Da der Hund Deiner Meinung nach auch andere Ausfallserscheinungen wie Blindheit eines Auges, Lähmungserscheinungen und Inkontinenz zeigt, solltest Du unbedingt mit Deinem Hund zum TA.
    Warte nicht erst lange - das bist Du dem alten Hund schuldig.

  4. #3
    a.Ura a.Ura ist offline

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    Mit dem Tierarzt habe ich bereits gesprochen und sie meinte, dass sich diese Ausfallerscheinungen wieder legen werden, aber ich mache mir eben trotzdem ziemliche Sorgen um ihn, weil er immerhin schon sehr alt ist ..

  5. #4
    Freya Freya ist offline
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    hi
    unser hund hatte auch epilepsie und die tierärztin hatte uns damals gesagt, dass sich das bei hunden sehr gut einstellen lässt. leider gibt es da wohl wenige ausnahmen, unser hund war leider so ein fall. unser nico ist 6 monate nach seinem ersten anfall gestorben.
    ich wünsche dir, dass ihr das wieder hinbekommt. vielleicht hatte dein hund auch zwischendurch nochmal einen anfall (oder mehrere?) ohne das du das mitbekommen hast? geh am besten nochmal zu einem anderen ta, vielleicht stimmt die dosierung einfach noch nicht richtig und eine zweite meinung ist nie verkehrt in so einem fall!

    lg
    freya

  6. #5
    a.Ura a.Ura ist offline

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    Also, ich war gestern bei einem anderen TA und dieser konnte genau feststellen was ihm fehlt. Es hatte nichts mit seiner Epilepsie zu tun, sondern er hatte eine Gastritis und dadurch dass konnten die Tabletten gegen die Epilepsie nicht mehr richtig wirken und Anfälle traten wieder auf. Inzwischen hat er ein Antibiotikum bekommen und ist bis auf eine gewisse Müdigkeit wieder der Alte.

  7. #6
    lucky-strike lucky-strike ist offline

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    Hi und hallo

    Wir haben auch eine an epilepsie erkrankten Rüden (kastriert).

    Die Gastrietisbehandlung würde ich nicht als eine der Quellen für die Wiederkehr der Anfälle ausmachen.

    Viel mehr ist die Aufnahme des Wirkstoffes Phenobarbital wichtig.
    Wenn die Anfälle wieder kommen, solltest du in Absprache mit deinem TA die Phenobarbitaldosis erhöhen.
    Unser Rüde bekommt 175mg (1 3/4 Tabletten) pro 12 Stunden.

    Dein TA sollte allerdings auch wissen, was die Nebenwirkungen von Phenobarbital sind!

    Folgendes kann (recht häufig / sehr häufig) als Nebenwirkung auftreten:

    unerwünscht starke Beruhigung sowie Müdigkeit (Schläfrigkeit, Mattigkeit, Benommenheit, verlängerte Reaktionszeit), Schwindelgefühl, Kopfschmerz, Störung der Koordination von Bewegungsabläufen (Ataxie), eingeschränktes Urteilsvermögen, Verwirrtheit, Störung der Sexualfunktion (verminderte Libido, Impotenz). Am Morgen nach der abendlichen Verabreichung können Überhangeffekte (Konzentrationsstörung, Restmüdigkeit) die Reaktionszeit beeinträchtigen. Bei Kindern und älteren Patienten können häufig (1–10 %) Erregungszustände auftreten („paradoxe Reaktionen“ mit Unruhe, Aggressivität und Verwirrung). Bei längerem Gebrauch in hohen Dosen kann sich eine Abhängigkeit entwickeln. Bei abruptem Absetzen nach Langzeitanwendung können Entzugssymptome auftreten.

    Bedenken auch bitte, sein Alter ist ein wichtiger Faktor. Sein Körper nimmt solche Anfälle nicht mehr so leicht, wie es beispielsweise bei unserem 2 Jahre alten Rüden der Fall ist. Ein Epileptischer Anfall kostet unheimlich viel Kraft.
    Ich empfehle dir, les dir mal ein paar Berichte von Menschen durch, die an Epilepsie erkrankt sind. Einige Berichte findest du auf epilepsie-online.de

    Nur für den absoluten Notfall, das er einen epileptischen Anfall bekommt, aus dem er auch noch nach über 10 min. nicht herauskommen sollte... Lass dir Diazepam zur rektalen Abgabe vom TA geben und speicher die Nummer vom TA (auch Privatnummer) in dein Handy ab! Sicher ist sicher.
    Wenn so ein Tier am krampfen ist und da nicht mehr raus kommt, wirst du es nicht schaffen, ihn zu tragen und zum TA zu bringen...
    Aber wollen wir mal hoffen, es kommt nicht so weit.

    Grüße
    lucky

 

 

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